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VW Aktuell VW-Aufsichtsrat: Neuwahl der Arbeitnehmervertreter

1000 Delegierte in Wolfsburg VW-Aufsichtsrat: Neuwahl der Arbeitnehmervertreter

Eine für die VW-Beschäftigten wichtige Wahl steht bevor: Mehr als 1000 Delegierte aus allen deutschen Standorten des VW-Konzerns wählen am kommenden Donnerstag in Wolfsburg die Arbeitnehmervertreter für den VW-Aufsichtsrat.

Sie sollen in den VW-Aufsichtsrat: Birgit Dietze (v.l.), Jörg Hofmann, Athanasios Stimoniaris, Bertina Murkovic, Bernd Osterloh, Peter Mosch, Uwe Hück, Johan Järvklo, Hans-Peter Fischer und Ulrike Jakob.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. Die IG Metall will drei Frauen in das Kontrollgremium schicken. Damit wären 30 Prozent der zehn Sitze auf der Arbeitnehmerbank mit Frauen besetzt - bisher ist es nur einer. Auf der Wahlliste der Gewerkschaft stehen die Vize-Betriebsratsvorsitzende des VW-Werkes Kassel, Ulrike Jacob, und ihre Kollegin Bertina Murkovic, Vize-Betriebsratschefin der VW-Nutzfahrzeuge (VWN). Die Frau Nummer drei auf der Liste ist Birgit Dietze. Die Gewerkschaftssekretärin beim Vorstand der IG Metall sitzt bereits seit Mitte 2016 im VW-Aufsichtsrat.

In das Kontrollgremium einziehen sollen außerdem die Betriebsratsvorsitzenden Bernd Osterloh (Volkswagen), Peter Mosch (Audi), Uwe Hück (Porsche) und Athanasios Stimoniaris (MAN). Die IG Metall will außerdem ihren Vorsitzenden Jörg Hofmann entsenden. Mit dem Schweden Johan Järvklo vom dortigen IG-Metall-Gegenstück IF Metall bleibt die Liste der Arbeitnehmervertreter auch international. Die leitenden Angestellten bei VW soll Hans-Peter Fischer vertreten.

VW-Betriebsratsschef Bernd Osterloh hatte mit der Listenaufstellung im vergangenen Sommer zudem ein „Rotationsprinzip“ angekündigt, so dass alle Standorte über die Jahre die Möglichkeit haben werden, im Aufsichtsrat vertreten zu sein. Osterlohs Vize Stephan Wolf soll aus dem Aufsichtsrat ausscheiden.

Auf der Kapitalseite stellen die VW-Großaktionäre die zehn übrigen Aufsichtsräte. Dort sitzen Vertreter der Familien Porsche und Piëch sowie des Landes Niedersachsens und des Emirats Katar.