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VW-Affäre: Schuld der Ingenieure?

Wolfsburg VW-Affäre: Schuld der Ingenieure?

Christine Hohmann-Dennhardt wechselte 2015 von Daimler zu VW. Möglicherweise ein Fehler, wie sie sagt. Die ehemalige Chef-Aufklärerin verließ den Konzern nach nur einem Jahr und äußerte sich jetzt zur Diesel-Affäre.

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Christine Hohmann-Dennhardt: Sie bereut offenbar, das Amt bei VW angetreten zu haben.

Wolfsburg. Geht es nach Christine Hohmann-Dennhardt, haben Ingenieure und nicht der VW-Vorstand Schuld an der Diesel-Affäre. Das äußerte die Juristin und ehemalige Chefaufklärerin der Affäre in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

„Aus meiner Sicht wurden die Betrügereien nicht von oben verordnet“, sagte Hohmann-Dennhardt. „Das Problem ist der Geist, der in bestimmten Abteilungen des Hauses herrscht.“

Nach ihrer Einschätzung hätten unrealistische Vorgaben des Vorstandes und ein Klima der Angst wahrscheinlich dazu geführt, dass Ingenieure sich eine illegale Lösung für ein technisches Problem ausgedacht hätten.

Außerdem bezeichnete sie ihre Tätigkeit bei VW als möglichen Fehler. Für sie habe die Aufgabe in dieser Form jedenfalls „keinen Sinn mehr“ gehabt.

Von der WAZ-Redaktion

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