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Volkswagen VW-Abgasaffäre: Staatsanwaltschaft in Südkorea will deutsche Hilfe
Wolfsburg Volkswagen VW-Abgasaffäre: Staatsanwaltschaft in Südkorea will deutsche Hilfe
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12:41 23.10.2018
VW-Händler in Südkorea: Die Staatsanwaltschaft des asiatischen Landes sucht im Diesel-Skandal Hilfe bei den Ermittlern in Braunschweig. Quelle: dpa
Düsseldorf/Wolfsburg

Zuvor hatte das „Handelsblatt“ über das Ersuchen, gewissermaßen ein Ermittlungsauftrag, berichtet. Zu inhaltlichen Details äußerte sich Ziehe nicht. Der VW-Konzern und mehrere Manager müssen sich in Südkorea wegen des Abgas-Skandals verantworten.

Südkorea verhängte 30 Millionen Euro Bußgeld

Südkoreas Handelskommission hatte Volkswagen vorgeworfen, in seiner Werbung fälschlicherweise von umweltfreundlichen Autos gesprochen zu haben, die verschärfte Abgasnormen erfüllten. Insgesamt geht es um rund 120.000 Fahrzeuge, die auf diese Weise zwischen 2008 und 2015 beworben wurden. VW hatte im September 2015 eingeräumt, rund elf Millionen Diesel-Fahrzeuge weltweit mit Software zur Manipulation von Abgaswerten ausgerüstet zu haben. Südkorea verhängte gegen den Autobauer ein Bußgeld von umgerechnet fast 30 Millionen Euro.

Auch Ermittlungen gegen Audi in Südkorea

Darüber hinaus wird gegen die VW-Tochter Audi wegen Betrugsverdachts in dem Land ermittelt. Dabei geht es um falsch angegebene Fahrgestellnummern. Der Ingolstädter Hersteller soll jahrelang Fahrgestellnummern und Testprotokolle gefälscht haben, um die südkoreanischen Behörden zu täuschen und eine Betriebserlaubnis für die betreffenden Wagen zu erhalten.

Von dpa