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Volkswagen Unions-Fraktionsvize: Niedersachsen soll VW-Anteile abgeben
Wolfsburg Volkswagen Unions-Fraktionsvize: Niedersachsen soll VW-Anteile abgeben
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14:00 07.08.2017
Michael Fuchs (CDU)wünscht sich, dass das Land Niedersachsen seine Beteiligung an Volkswagen aufgibt. Quelle: Archiv
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Hannover

Das Gesetz schaffe eine zu große Nähe zwischen Staat und Unternehmen. „Ich verstehe nicht, warum das Land Niedersachsen 20 Prozent an VW halten muss“, sagte Fuchs weiter. Bayern halte ja auch keine Anteile an BMW und Baden-Württemberg keine an Daimler. „Und beide Länder und Unternehmen fahren sicher nicht schlechter damit.“

Seit fast 60 Jahren sichert das sogenannte VW-Gesetz dem Land Niedersachsen einen Sonderstatus bei Volkswagen. Als zweitgrößter Anteilseigner hat das Land im 20-köpfigen Aufsichtsrat zwei Sitze. Neben Ministerpräsident Stephan Weil sitzt auch Wirtschaftsminister Olaf Lies (beide SPD) in dem Gremium. Zentrale Entscheidungen der Hauptversammlung, für die normalerweise drei Viertel der Aktionärsstimmen ausreichen, benötigen bei VW mehr als 80 Prozent Ja-Stimmen. Die Landesregierung hat daher ein Vetorecht.

Am Wochenende wurde Weil mit Vorwürfen im VW-Dieselskandal konfrontiert: Eine Regierungserklärung zur VW-Affäre ließ Weil im Oktober 2015 vorab an den Autokonzern geben. Die „Bild am Sonntag“ berichtete, VW habe den Text zugunsten des Konzerns verändert.

dpa

Der seit Anfang des Jahres inhaftierte VW-Manager Oliver Schmidt hat sich wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal schuldig bekannt. Der Deutsche, dem die USA Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen Umweltgesetze vorwerfen, legte am Freitag in Detroit ein Geständnis vor dem zuständigen Richter Sean Cox ab.

04.08.2017

Der VW-Rivale Toyota hat bei den Verkäufen zugelegt und auch wieder deutlich mehr verdient. im Frühjahr konnte der Hersteller einen Gewinn von 613 Milliarden Yen (4,7 Mrd Euro) verbuchen - 11 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Außerdem kündigte Toyota eine weitreichende Kooperation mit Mazda an.

04.08.2017

Der VW-Konzern will einschließlich der im Abgas-Skandal angeordneten Rückrufe rund vier Millionen Diesel-Autos in Deutschland per Software-Update nachrüsten. Außerdem wollen die Marken des Konzerns Umstiegsprämien anbieten, die die Fahrer älterer Diesel motivieren sollen, auf umweltfreundlichere Fahrzeuge umzusteigen.

02.08.2017
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