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Volkswagen USA: Neue Vorwürfe gegen Volkswagen
Wolfsburg Volkswagen USA: Neue Vorwürfe gegen Volkswagen
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12:00 21.11.2015
Neuer Ärger für VW: Auch 3,0-Liter-Dieselmotoren von Volkswagen, Audi und Porsche sind mit der umstrittenen Software ausgestattet. Betroffen sind mindestens 85.000 Fahrzeuge. Quelle: dpa
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Bislang war in diesem Fall nur wegen dubioser Ergebnisse bei Emissionstests von Fahrzeugen der Baujahre 2014 bis 2016 ermittelt worden. Die Software ist allerdings eine andere, als die bereits als Schummel-Programm („Defeat Device“) überführte, deren manipulativen Einsatz bei Emissionstests von etwa 480 000 Diesel-Fahrzeugen mit 2,0-Liter-Motoren VW bereits im September eingestanden hat.

Die zweite verdächtige Software wird „Auxiliary Emissions Control Device“ (AECD) genannt und betrifft auch die VW-Premiummarke Porsche. Ob es sich dabei um ein Schummelprogramm handelt, muss sich erst zeigen. Die neuen Vorwürfe gegen VW bezögen sich zunächst vor allem auf Fehler im Zertifizierungsverfahren, sagte ein CARB-Sprecher. Der deutsche Autobauer habe es versäumt, den US-Behörden den Einbau der strittigen Software vorschriftsgemäß zu melden. Das heiße jedoch nicht, dass dieses Programm der Manipulation dienen müsse. Ob das der Fall sei, werde noch geprüft. Es liege auch kein Schuldeingeständnis von VW dazu vor.

Ein Sprecher der EPA erklärte gegenüber dem US-Fachblatt „Automotive News“, es gehe um mindestens 85.000 Fahrzeuge der Marken Audi, Volkswagen und Porsche.

Die beiden IG-Metall-Gewerkschaftler Berthold Huber und Hartmut Meine scheiden aus dem Aufsichtsrat von Volkswagen aus. Für sie rücken der neue IG-Metallchef Jörg Hofmann (59) und der Schwede Johan Järvklo (42), Vorsitzender der dortigen IF Metall bei der VW-Tochter Scania, in das Kontrollgremium nach.

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