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VW Aktuell Trotz Krise in Europa: VW-Chef bekennt sich zu Heimatwerken

Volkswagen Trotz Krise in Europa: VW-Chef bekennt sich zu Heimatwerken

VW-Chef Martin Winterkorn hat sich gegen eine Verlagerung der Produktion aus dem krisengeplagten Europa ausgesprochen. „Wir wollen nicht, dass Europa ein Armenhaus wird“, sagte er am Dienstagabend in New York.

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Bekenntnis zu den Heimatwerken: Anlässlich einer Preisverleihung in New York betonte VW-Chef Martin Winterkorn, dass der Konzern in Europa Beschäftigung sichern wolle.

Wir stehen dazu, dass wir in Europa Beschäftigung sichern wollen.“ Denn wo die Produktion verschwinde, verschwinde über kurz oder lang auch die Entwicklung, erläuterte Winterkorn anlässlich der Verleihung des „International Leadership Award“ für seine Verdienste um die deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Europa ist momentan die Problemregion der Autoindustrie. Die Verkäufe sind stark rückläufig, während sie in großen Schwellenländern und auf dem wichtigen US-Markt zulegen. „In Europa werden wir in den nächsten zwei, drei, vier Jahren keinen großen Wachstumsschub mehr haben, deswegen sind wir froh, dass wir global aufgestellt sind“, so Winterkorn.

VW betreibt seit 2011 auch wieder ein Werk in den USA und hat jüngst den Bau eines Audi-Werks in Mexiko verkündet. Diese weltweite Aufstellung helfe letztlich der Belegschaft in der Heimat, versicherte Winterkorn. Selbst nach China mit mittlerweile elf Werken würden immer noch Getriebe aus Kassel, Motoren aus Salzgitter oder Lenkungen aus Braunschweig geliefert.

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