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Volkswagen Trotz Dieseldebatte: VW startet gut ins zweite Halbjahr
Wolfsburg Volkswagen Trotz Dieseldebatte: VW startet gut ins zweite Halbjahr
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15:41 11.08.2017
Obwohl der Heimatmarkt Probleme bereitet: Der Volkswagen-Konzern startete mit positiven Auslieferungszahlen ins zweite Halbjahr.  Quelle: AFP
Wolfsburg

 Der Gesamtkonzern mit seinen zwölf Marken lieferte hier im Juli 5,9 Prozent weniger Fahrzeuge aus als vor einem Jahr, die Kernmarke VW wurde gar 14,2 Prozent weniger Autos los (siehe Text unten).

Der Autobauer macht dafür vor allem längere Leasinglaufzeiten für Mitarbeiterautos und Dienstwagen sowie den Modellwechsel beim Polo verantwortlich. Vergangenes Jahr hatten VW und andere Konzernmarken die Haltedauer von Leasingautos verlängert – was den Absatz belastet.

Natürlich spiele auch die Diskussion um den Diesel beim Rückgang in Deutschland eine Rolle, sagte eine Sprecherin. Genau abzuschätzen seien die konkreten Auswirkungen aber nicht.

Seit Jahresbeginn hat der VW-Konzern 5,98 Millionen Fahrzeuge an Kunden übergeben (+1,3 Prozent). Im Einzelmonat Juli waren es 820.900 Fahrzeuge, ein Plus von 4,3 Prozent.

„Der Volkswagen-Konzern mit seinen Marken ist solide ins zweite Halbjahr gestartet. Rückenwind für die positive Entwicklung gab es vor allem aus den Regionen Südamerika und Asien-Pazifik“, so Konzernvertriebsleiter Fred Kappler.

Bis Ende Juli wurden in Europa 2,6 Millionen (+3,2 Prozent) Neuwagen verkauft, wovon 328.900 Fahrzeuge (+1,6 Prozent) auf den Einzelmonat Juli entfielen. In der Region Nordamerika wurden im Juli 82.700 Neuwagen (+1,5 Prozent) an Kunden ausgeliefert. Während in den USA ein Rückgang um 2,4 Prozent verzeichnet wurde, legten die Auslieferungen in Kanada erheblich zu. Die südamerikanische Region verzeichnete 44.000 ausgelieferte Fahrzeugen im Juli ( 18,3 Prozent).

In der Region Asien-Pazifik wurden im Juli 332.800 (+ 6,9 Prozent) Fahrzeuge an Kunden übergeben. Davon entfielen 309.100 Fahrzeugen (+8,1 Prozent) auf China.

Von Redaktion/dpa

Vor dem Landgericht Gera sind derzeit mindestens 15 Fälle anhängig, die in Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal stehen. In diesen Fällen spiele „die ordnungsgemäße Messung der Dieselabgaswerte eine Rolle“, sagte Gerichtssprecherin Kerstin Böttcher-Grewe am Donnerstag.

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