Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° stark bewölkt

Navigation:
Tarifverhandlungen bei VW-Töchtern enden ohne Angebot

IG Metall Tarifverhandlungen bei VW-Töchtern enden ohne Angebot

Die ersten Tarifverhandlungen für die rund 11.500 Beschäftigten der Volkswagen-Töchter sind in dieser Woche ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Bislang haben die Unternehmen nach Angaben der IG Metall kein Angebot gemacht.

Voriger Artikel
Letzter deutscher VW-Käfer rollte vor 40 Jahren vom Band
Nächster Artikel
VW errichtet Strom-Tankstellen auf Firmenparkplätzen

Sitech: Auch bei den VW-Töchter wird derzeit über einen neuen Tarifvertrag verhandelt.

Quelle: Archiv

Hannover/Wolfsburg. „Die Mitglieder der einzelnen Verhandlungskommissionen sind über das Verhalten der Arbeitgeberseiten sehr enttäuscht“, sagte Thilo Reusch, der IG-Metall-Verhandlungsführer für sämtliche VW-Töchter.

Arbeitgeber und Gewerkschaft verhandeln über neue Tarifverträge für die Beschäftigten der Volkswagen Group Services (früher Autovision), der Sitech sowie der Kernbelegschaften von Autostadt, Wolfsburg AG, Volkswagen Group Services sowie „Autovision – Der Personaldienstleister“ (früher Autovision-Zeitarbeit). Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Entgelte um sechs Prozent für zwölf Monate sowie eine Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung. Zusätzlich soll über eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben sowie über eine Freistellung der Auszubildenden und Studierenden im Praxisverbund zur Prüfungsvorbereitung gesprochen werden.

„Passende Antworten finden“

„Obwohl die Forderungen den Arbeitgebern schon im November 2017 übermittelt wurden, sahen diese sich nicht in der Lage, der IG Metall ein Angebot zu unterbreiten und damit die Tarifrunde schnell zu beenden. Dabei profitieren die Unternehmen von der guten Geschäftsentwicklung bei der Volkswagen AG, die einen Absatzrekord nach dem anderen aufzuweisen hat“, so Reusch.

Die Betriebsratsvorsitzenden Ali Naghi (Volkswagen Group Services), Wissam Harb (Sitech), Thorsten Bentlage (Autostadt) und Margarete Schellenberg (Wolfsburg AG) kündigten an: „Die Beschäftigten werden die passenden Antworten auf dieses Verhalten finden.“

Die nächsten Tarifverhandlungen für die Volkswagen Group Services sowie die Tarifgemeinschaft finden am 8. Februar statt, bei der Sitech wird am 12. Februar wieder verhandelt.

Von der Redaktion

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Volkswagen
Medaillenspiegel 2018

 Olympia 2018: Der Sportbuzzer berichtet für Sie täglich live von den Winterspielen in Pyeongchang. Alle Disziplinen, alle Entscheidungen, alle Medaillen – hier bleiben Sie top informiert. mehr