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Volkswagen Tarifverhandlungen bei VW-Töchtern enden ohne Angebot
Wolfsburg Volkswagen Tarifverhandlungen bei VW-Töchtern enden ohne Angebot
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13:00 19.01.2018
Sitech: Auch bei den VW-Töchter wird derzeit über einen neuen Tarifvertrag verhandelt. Quelle: Archiv
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Hannover/Wolfsburg

„Die Mitglieder der einzelnen Verhandlungskommissionen sind über das Verhalten der Arbeitgeberseiten sehr enttäuscht“, sagte Thilo Reusch, der IG-Metall-Verhandlungsführer für sämtliche VW-Töchter.

Arbeitgeber und Gewerkschaft verhandeln über neue Tarifverträge für die Beschäftigten der Volkswagen Group Services (früher Autovision), der Sitech sowie der Kernbelegschaften von Autostadt, Wolfsburg AG, Volkswagen Group Services sowie „Autovision – Der Personaldienstleister“ (früher Autovision-Zeitarbeit). Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Entgelte um sechs Prozent für zwölf Monate sowie eine Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung. Zusätzlich soll über eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben sowie über eine Freistellung der Auszubildenden und Studierenden im Praxisverbund zur Prüfungsvorbereitung gesprochen werden.

„Passende Antworten finden“

„Obwohl die Forderungen den Arbeitgebern schon im November 2017 übermittelt wurden, sahen diese sich nicht in der Lage, der IG Metall ein Angebot zu unterbreiten und damit die Tarifrunde schnell zu beenden. Dabei profitieren die Unternehmen von der guten Geschäftsentwicklung bei der Volkswagen AG, die einen Absatzrekord nach dem anderen aufzuweisen hat“, so Reusch.

Die Betriebsratsvorsitzenden Ali Naghi (Volkswagen Group Services), Wissam Harb (Sitech), Thorsten Bentlage (Autostadt) und Margarete Schellenberg (Wolfsburg AG) kündigten an: „Die Beschäftigten werden die passenden Antworten auf dieses Verhalten finden.“

Die nächsten Tarifverhandlungen für die Volkswagen Group Services sowie die Tarifgemeinschaft finden am 8. Februar statt, bei der Sitech wird am 12. Februar wieder verhandelt.

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