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Volkswagen Starkes Signal: VW bildet Software-Entwickler selbst aus
Wolfsburg Volkswagen Starkes Signal: VW bildet Software-Entwickler selbst aus
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19:19 21.09.2018
Zu Besuch in Wolfsburg: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (2.v.r.) informierte sich bei Personalvorstand Gunnar Kilian (3.v.r.) über die Ausbildung von Software-Entwicklern bei Volkswagen. Quelle: Dpa
Wolfsburg

Personalvorstand Gunnar Kilian skizzierte den Hintergrund des „Fakultät 73“ genannten zweijährigen Ausbildungsprogramms. Schon jetzt beschäftige Volkswagen weltweit über 11.000 Mitarbeiter im IT-Bereich. Allerdings sei der Bedarf noch deutlich größer, sagte Kilian mit Blick auf den Anspruch von VW, auch bei Elektromobilität ganz vorne mitzuspielen.

Anstrengungen für Ausbildung: VW-Personalvorstand Gunnar Kilian (v.l.), Betriebsratschef Bernd Osterloh, Arbeitsminister Hubertus Heil und Ralph Linde von der VW Groupe Academy. Quelle: Volkswagen AG

Im Frühjahr 2019 solle der erste Jahrgang von „Fakultät 73“ mit rund 100 Teilnehmern an den Start gehen, nach der Ausbildung sollten 2021 die Absolventen eingestellt werden. „Wir setzen stark auf die vorhandene Kompetenz der Bewerber“, betonte Kilian. Das Programm richtet sich an bei Volkswagen ausgebildete Mitarbeiter mit IT-Affinität und Grundwissen, aber auch an Studienabbrecher in naturwissenschaftlichen und mathematischen Fächern. Denkbar sei auch ein Modell, um „langfristig Nachwuchs auszubilden“, sagte Kilian.

Hubertus Heil: „Weiterbildung wird immer wichtiger“

„Die Arbeit geht uns auch im digitalen Strukturwandel nicht aus“, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Allerdings würde sich Arbeit verändern und Weiterbildung immer wichtiger. „Die ,Fakultät 73’ nützt Unternehmen bei der Fachkräftesicherung, bietet eine gute Ausbildung für junge Menschen und lässt keinen gespaltenen Arbeitsmarkt zurück“, betonte Heil.

Fakultät 73“: Der Name kommt aus einer Fernsehserie

Betriebsratschef Bernd Osterloh sieht in dem Programm „Fakultät 73“ einen „neuen Leuchtturm von Volkswagen“ und einen „weiteren Weg, Menschen in Arbeit zu bringen“. Ralph Linde, Leiter der VW Group Academy, ging auf den Namen des Programms ein: „Fakultät 73“ stammt aus dem Fernsehen, genauer gesagt von der Figur des Sheldon Cooper aus „The Big Bang Theory“ – für den Nerd aus der Kult-Serie sei die 73 die beste Zahl, gewissermaßen der „Chuck Norris unter den Zahlen“, erläuterte Linde.

Hubertus Heil erhielt zuvor von dualen Studierenden aus den Bereichen Kfz-Mechatronik und Kfz-Informatik praxisnahe Einblicke in deren Ausbildung, etwa an einem Fahrwerksvermessungsstand. Zudem war Probesitzen im Wörthersee-GTI angesagt, dem der Minister auch gleich den typisch röhrenden Motorsound entlockte.

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