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Volkswagen Spektakulär: VW-Werkfeuerwehr macht sich fit für Höhenrettung
Wolfsburg Volkswagen Spektakulär: VW-Werkfeuerwehr macht sich fit für Höhenrettung
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16:40 16.10.2017
Absolute Konzentration und immer einen gesunden Respekt für die Sache: Kim Büchner (r.) bereitet sich darauf vor eine Person sicher aus großer Höhe abzuseilen. Quelle: Volkswagen
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Wolfsburg

50 Meter über dem Boden. Oben der Wind, unten der Mittellandkanal. Und dazwischen: ein sechsköpfiges Rettungsteam der VW-Werkfeuerwehr. Zwei Wochen lang lassen sich die mutigen Frauen und Männer derzeit zu Höhen- und Tiefenrettern fortbilden. Dazu seilen sie sich von den spektakulärsten Schauplätzen des Werkgeländes ab. Mit ihrer Zusatzausbildung unterstützt die Volkswagen-Mannschaft auch die städtischen Einsatzkräfte in Extremsituationen.

Eingeschlossen im brennenden Hochhaus, ein Herzinfarkt auf dem Baukran oder abgerutscht in ein tiefes Silo – für manche Bergungen braucht es Spezialkräfte. Um ihr Team für solche Ernstfälle fitzumachen, hat die Werkfeuerwehr Holger Hebold herangeholt. Seit über 50 Jahren ist er selbstständiger Fachausbilder für die Rettung aus Höhen und Tiefen. Mit den angehenden Höhenprofis durchläuft er nun ein 80-stündiges Trainingsprogramm. „Bei der Höhenrettung kommt es vor allem auf eines an: einen kühlen Kopf bewahren. Nur so kann man sicher handeln. Das versuche ich den jungen Leuten zu vermitteln, neben der richtigen Technik natürlich. Und bisher schlagen sie sich allesamt unglaublich gut“, sagt der Experte.

Die 27-jährige Kim Büchner ist eine von sechs angehenden Höhenrettern bei der Werkfeuerwehr des Volkswagen Stammwerks Wolfsburg. Quelle: Volkswagen

Eine von ihnen ist die 27-jährige Kim Büchner. Ende vergangenen Jahres hat sie ihre feuerwehrtechnische Ausbildung bei Volkswagen abgeschlossen – und hat noch nicht genug vom Nervenkitzel. Vergangene Woche seilte sie sich bereits mit einem Kollegen in der Krankentrage vom Kubus ab. Ob ihr dabei mulmig zumute wurde? „Aufgeregt war ich schon, klar. Das gehört dazu. Man muss ja auch einen gesunden Respekt bewahren, sonst wird man nachlässig. Aber ich mag die Höhe. Man muss die Technik drauf haben und seinen Leuten vertrauen. Dann ist jede Höhe zu schaffen.“

Diese Woche kann Büchner das unter Beweis stellen. Dann steht das Highlight der Schulung bevor: Abseilen von der Nordseite des Kraftwerkes. Dort erwartet die Mannschaft eine weitere Steigerung der Höhenmeter – aber sicherlich auch eine einmalige Aussicht über Stadt und Werk.

Kurze Verschnaufpause: Gemeinsam mit Ausbilder Holger Hebold (3. v. li.) tauschen sich die Werkfeuerwehrleute untereinander zu den neu-erlebten Grenzerfahrungen aus. Quelle: Volkswagen

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