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Volkswagen EDAG-Mitarbeiter haben Kleinwagen „Chico“ aufgehübscht
Wolfsburg Volkswagen EDAG-Mitarbeiter haben Kleinwagen „Chico“ aufgehübscht
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19:01 24.05.2018
Kumpeltyp mit Hybridantrieb und Schiebetüren: Leider ging der VW Chico nie in Serie. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Manchmal sind die VW-Ingenieure ihrer Zeit weit voraus. Etwa 1991 mit dem Kleinwagen-Prototypen Chico. Hybridantrieb, Head Up Display, Viergelenk-Schiebetüren – heutige Standards nahmen die Autobauer damals schon vorweg. Trotzdem wurde der Chico nie gebaut. Gott sei Dank steht einer von drei Prototypen im Automuseum an der Dieselstraße – und wurde jetzt an einigen Stellen restauriert.

VW-Ingenieur: Der Chico war sehr innovativ

Christian Bartsch vom Freundeskreis des Automuseums war damals an der Entwicklung des Chico (deutsch: Kumpel) beteiligt. „Damals sollten wir einen Kleinstwagen entwickeln“, berichtete er. Optisch erinnert die Studie stark an den Opel Corsa, doch innen gab es High Tech. Der Bordcomputer warf das Tempo auf die Windschutzscheibe (Head Up Display), der Motor war ein Hybrid aus Benziner und Elektroantrieb, die Türen waren Schiebetüren mit vier Gelenken – alles Zukunftstechnik, die gar nicht oder erst viel später in Serienfahrzeugen zu finden war. Innovativ waren auch die Radabdeckungen, die sehr strömungsgünstig geformt waren.

Neuer Freundeskreis half bei der Restaurierung

„Und genau die mussten jetzt restauriert werden“, so Eberhard Kittler, Chef der Stiftung Automuseum. Bartsch wandte sich hilfesuchend an die Profis des Ingenieurdienstleisters EDAG. „Wir haben die Abdeckungen mit Hilfe von Schablonen restauriert“, erklärt EDAG-Mitarbeiter Sascha Herweg. Man habe den Kunststoff mit Glasfaser verstärkt, so dass die Abdeckungen nicht nur gut aussehen, sondern auch widerstandsfähig sind. „Tolle Arbeit“, lobte Christian Bartsch. Er ist froh, seine Forschungsarbeit in frischem Glanz Besuchern zeigen zu können. Auch Eberhard Kittler ist begeistert: „Daran sieht man, wie wichtig der neu gegründete Freundeskreis für unser Museum ist. Und wie wichtig Spenden wie die von EDAG sind.“

Mehr Infos zum Automuseum Wolfsburg erhalten Interessierte unter www.automuseum-volkswagen.de.

Von Carsten Bischof

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