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Volkswagen Osterloh warnt: Hohe Strafen in USA würden Jobs daheim kosten
Wolfsburg Volkswagen Osterloh warnt: Hohe Strafen in USA würden Jobs daheim kosten
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10:16 08.03.2016
Bernd Osterloh warnt vor dramatischen sozialen Folgen. Quelle: dpa

„Sollte die Zukunftsfähigkeit von Volkswagen durch eine Strafzahlung in bislang einmaliger Höhe nachhaltig gefährdet werden, wird dieses auch dramatische soziale Folgen haben - nicht nur an unseren US-amerikanischen Standorten, sondern auch in Europa und anderswo“, sagte der Arbeitnehmervertreter am Dienstag in Wolfsburg bei einer Betriebsversammlung vor Tausenden Mitarbeitern. „Wir hoffen sehr, dass die US-Behörden auch diese soziale und beschäftigungspolitische Dimension letztlich im Blick haben“, sagte der VW-Aufsichtsrat. 

In den USA, wo die Manipulationen um die Abgase aus Dieselfahrzeugen im vergangenen Herbst zuerst ans Licht kamen, drohen dem VW-Konzern Strafen in Milliardenhöhe. Die Vereinigten Staaten selber, mehrere US-Bundesstaaten und zahlreiche Zivilkläger gehen dort gegen VW vor. Anders als daheim ist ein Plan für die Nachbesserungen an den dort etwa 600 000 betroffenen Wagen noch nicht unter Dach und Fach.

dpa

Mit Spannung erwartet wird die Betriebsversammlung heute im VW-Werk Wolfsburg (ab 9.30 Uhr in Halle 11). Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und VW-Chef Matthias Müller sprechen zur Belegschaft. Als Gast dabei ist Rockmusiker Peter Maffay. Die Höhe der Bonuszahlung wird nach WAZ-Informationen allerdings kein Thema sein.

08.03.2016

Die Pressemitteilung des VW-Konzerns zu Kritik an der Informationspolitik im Diesel-Skandal ist nach Ansicht eines Anlegeranwalts teils „irreführend und falsch“. Die Pflicht, börsenkursrelevante Informationen unverzüglich bekannt zu geben, treffe generell das Unternehmen als solches und eben nicht nur den Vorstand oder einzelne Mitglieder.

07.03.2016

Für VW-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche ist nach dem Abgasskandal die Diskussion über Stellenabbau nicht tabu. „Wenn wir zum Beispiel feststellen, dass wir in einzelnen Bereichen bei VW einen Personalüberhang haben, muss man frühzeitig über konstruktive Lösungen nachdenken können“, sagte Porsche der Deutschen Presse-Agentur.

07.03.2016