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Osterloh: Energiewirtschaft darf sich nicht aus Verantwortung stehlen

Volkswagen Osterloh: Energiewirtschaft darf sich nicht aus Verantwortung stehlen

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hat nach dem Dieselgipfel andere Verursacher schädlicher Emissionen an ihre Verantwortung erinnert. Beispielsweise dürfe sich die Energiewirtschaft „nicht aus der Verantwortung stehlen“, sagte Osterloh am Mittwoch.

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Dieselgipfel: Nicht nur die Autohersteller, sondern auch die Energiewirtschaft steht in der Verantwortung, schädliche Emissionen zu verringern, betonte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh (kl. Bild).

Quelle: dpa (2)

Zu dem Gipfel meinte er: „Das Treffen sendet ein klares Signal, wonach Hersteller und Politik die Sorgen betroffener Städte und Bürger teilen und Probleme mit der Luftbelastung entschlossen angehen wollen.“ Lösungen für das Problem müssten schnell wirken, dafür böten sich Software-Anpassungen an.

Osterloh erklärte, die Verbesserung der Luftqualität in den Städten sei eine Gemeinschaftsaufgabe. Neben der Industrie müsse auch der Staat einen Beitrag erbringen. „Denn die Autoindustrie mit ihren mehr als 900 000 Beschäftigten in Deutschland tritt schon jetzt massiv in Vorleistung, um den Wechsel in die abgasfreie Elektromobilität frei zu machen. Das bedeutet Milliardeninvestitionen, denen bisher keine Erträge gegenüberstehen. In dieser angespannten Situation erwarten wir Beschäftigte die Unterstützung der Politik.“

Mit Blick auf Volkswagen betonte er, der Zukunftspakt bedeute für die Beschäftigten „schmerzhafte Opfer, zum Beispiel über die Streichung von Tausenden Stellen. Auch aus Sorge um weitere Arbeitsplätze müssen wir übereilte Einfahrverbote und überhöhte Belastungen der Hersteller unbedingt vermeiden“. Gleichzeitig forderte er, moderne Diesel nicht zu verteufeln. Die aktuellen Euro-6-Diesel etwa von Volkswagen seien „ein Beitrag zur Lösung das Problems, nicht das Problem selbst“.

dpa

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Nach Diesel-Gipfel
Kündigte eine Umstiegsprämie an: Volkswagen-Chef Matthias Müller am Mittwoch nach dem Diesel-Gipfel.

Der VW-Konzern will einschließlich der im Abgas-Skandal angeordneten Rückrufe rund vier Millionen Diesel-Autos in Deutschland per Software-Update nachrüsten. Außerdem wollen die Marken des Konzerns Umstiegsprämien anbieten, die die Fahrer älterer Diesel motivieren sollen, auf umweltfreundlichere Fahrzeuge umzusteigen.

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