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Volkswagen Neues Zeitalter: VW-Werkbahn setzt künftig auf Hybrid-Loks
Wolfsburg Volkswagen Neues Zeitalter: VW-Werkbahn setzt künftig auf Hybrid-Loks
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22:45 16.03.2012
Hybrid-Lok: Rangierführer Peter Schneider (r.) und Andreas Fütterer (l.) mit Frank Eckstein, Dominik Ramms, Martin Hartwig und Leonardo Kluge (v.l.).

Mit der Eisenbahn wird jeden Tag tonnenschweres Produktionsmaterial auf dem Werksgelände transportiert. Inzwischen sind die sieben orangenen Triebfahrzeuge aber in die Jahre gekommen und müssen ersetzt werden. Mit der Hybrid-Lok, einer Kombination aus einem fünf Tonnen schweren Batterieblock und einem Dieselmotor, ist laut VW die ideale Lösung gefunden worden.

"Während die alten Triebfahrzeuge bis zu 20 Liter Diesel pro Stunde verbrauchen, benötigt der Generator der Hybrid-Lok, der nur für die Ladung des Batterieblocks benötigt wird, maximal neun Liter pro Stunde", erklärt Dominik Ramms, Betriebsleiter der Werkeisenbahn. 170.000 Euro für Kraftstoff spart VW dadurch pro Jahr.

Die neue Hybrid-Lok fährt im Normalbetrieb emmissionsfrei. Darüber freuen sich auch viele Mitarbeiter in den Produktionshallen, denn die Geräuschbelästigung fällt fast komplett weg. Nur bei besonders schwerer Last schaltet sich der Motor automatisch zu.

Die erste Hybrid-Lok wird ab Mai zur Probe fahren. Spätestens 2014 sollen alle Triebfahrzeuge mit der neuen Technologie unterwegs sein. Ein weiterer Vorteil: Die Hybrid-Loks können auf dem öffentlichen Eisenbahnnetz verkehren und dadurch auch andere VW-Standorte anfahren.

htz