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Neues Schichtmodell bei VW: Hohe Zustimmung aus der Belegschaft

Talk Neues Schichtmodell bei VW: Hohe Zustimmung aus der Belegschaft

Weniger Belastung bei gleicher Produktivität: Das neue 17-Schichten-Modell in einigen Bereichen des Wolfsburger VW-Werks kommt bei vielen Beschäftigten sehr gut an. Jetzt steht fest: Das Schichtmodell wird nach der mehrmonatigen Pilotphase beibehalten.

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VW-Werk: Gute Erfahrungen mit dem 17-Schichten-Modell in einigen Bereichen.

Quelle: Manfred Hensel

Seit Ende der dreiwöchigen Dauernachtschicht Anfang 2011 arbeiten rund 1100 Beschäftigte im neuen 17-Schichten-Modell mit vier statt bislang drei Schichtmannschaften. Pilotbereiche waren der Karosseriebau Tiguan, das Presswerk und Teile des Geschäftsfelds Fahrwerk.

Fast 70 Prozent der dort Beschäftigten machten bei einer Befragung mit - ein ungewöhnlich hoher Wert. „Der überwiegende Teil findet das Schichtmodell gut und möchte dabei bleiben“, sagte Betriebsrat Guido Mehlhop der WAZ.

In konkreten Zahlen heißt das: 60 Prozent der Befragten sprachen sich für das neue Modell aus, wobei die Zustimmung im Presswerk noch etwas höher ausfiel als im Karosseriebau Tiguan. Bis zu 71 Prozent finden den schnellen Wechsel der Schichten gut: Maximal liegen zwei Früh- und Spätschichten und maximal drei Nachtschichten hintereinander.

Außerdem erklärten 68 Prozent der Befragten, dass ihre Schlafqualität gestiegen sei. Auch mehr freie Zeit für sich und die Familie wurde positiv hervorgehoben.

Generell sei das 17-Schichten-Modell für Bereiche geeignet, in denen dauerhaft Mehrarbeit geleistet wird. In den Pilotbereichen habe sich die effektive Arbeitszeit bei gleicher Produktivität auf 4,25 Tage in der Woche verringert. „Wir haben uns bei der Entwicklung darauf konzentriert, in normaler Arbeitszeit das maximale an Produktion herauszuholen“, so Mehlhop.

Der Großteil der Beschäftigten arbeitet weiter im Wechsel-Rhythmus Früh-, Nacht- und Spätschicht. „Das kommt bei den Leuten gut an, wir sind aber immer gesprächsbereit“, sagt Mehlhop.

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