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Volkswagen Manipulation bei Audi: Stadler zum Rapport
Wolfsburg Volkswagen Manipulation bei Audi: Stadler zum Rapport
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23:58 29.11.2015
Zum Rapport beim Audi-Aufsichtsrat: Chef Rupert Stadler muss sich zur möglichen Manipulation an den Drei-Liter-Diesel-Motoren äußern. Quelle: Archiv

Neben Audi dürfte der Abgas-Skandal die Tagesordnung bei VW prägen. Außerdem wird wohl die Entscheidung über einen neuen Personalvorstand für den Konzern fallen. Gerade angesichts der Abgaskrise kommt auf den neuen Personalchef eine Menge Arbeit zu. Die Marke VW hat laut Betriebsratschef Bernd Osterloh vor allem wegen des Skandals um falsche Angaben zum Spritverbrauch mit sinkenden Verkäufen zu kämpfen. 

Am morgigen Montag endet die Frist für das „Amnestieprogramm“ für Tarifbeschäftigte, das bei der Aufklärung helfen sollte. Die Beschäftigten werden bei einer Betriebsversammlung am Mittwoch über den Stand der Dinge informiert. Auch Wolfgang Porsche soll eine Rede halten.

Derweil hat Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) den Kleinen Parteitag der Sozialdemokraten im Land für ein klares Bekenntnis zu VW genutzt. Der 20-prozentige Landesanteil bei VW stehe für ihn nicht zur Disposition, sagte Weil am Samstag. „Wir tun das deshalb, weil wir von Volkswagen überzeugt sind – und wir werden uns nicht davonstehlen. Volkswagen wird uns allen noch viel Freude machen“, erklärte er.

dpa

  • Dieser Text wurde aktualisiert

Die rund 120.000 Mitarbeiter im Haustarifvertrag von Volkswagen müssen als Folge des Abgas-Skandals wohl auf eine ansonsten üppige Bonuszahlung für das laufende Jahr verzichten. „Zehn Prozent von null ist null“, sagte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh am Freitag in Wolfsburg.

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Volkswagen schickt seine Mitarbeiter im Werk Wolfsburg in einen verlängerten Weihnachtsurlaub. Die Produktion des Verkaufsschlagers Golf und des neuen Touran soll sogar mehr als drei Wochen stillstehen.

26.11.2015

Nach dem Abgas-Skandal plagen Volkswagen nun auch Probleme mit einer für das Aufladen der Autobatterie zuständigen, Kraftstoff sparenden Software. Ein VW-Sprecher bestätigte am Donnerstag entsprechende Informationen der Zeitung „Die Welt“. „Das Thema ist allerdings nicht kundenrelevant“, erklärte der Sprecher weiter.

26.11.2015