Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -2 ° Regenschauer

Navigation:
Manager und VW streiten weiter über Bonuszahlungen

Wolfgang Schreiber Manager und VW streiten weiter über Bonuszahlungen

Im Streit um Bonuszahlungen an einen hochrangigen VW-Manager verhandelt das Landesarbeitsgericht Hannover am Montag im Berufungsverfahren. Sowohl der Kläger Wolfgang Schreiber – früher Chef von Bugatti und Bentley sowie Markenvorstand bei VW Nutzfahrzeuge – als auch VW haben Berufung gegen ein früheres Urteil eingelegt.

Wolfgang Schreiber: Rechtsstreit mit Volkswagen um Bonuszahlungen.

Quelle: EPA

Hannover. Der Manager war der Ansicht, seine verschiedenen erfolgsabhängigen Bonuszahlungen seien nicht hoch genug ausgefallen, außerdem verlangte er, Befristungen im Dienstvertrag als unwirksam festzustellen. VW beurteilte die Bonuszahlungen als zutreffend festgesetzt.

Im Berufungsverfahren (Az.: 15 Sa 318/17) wendet sich der VW-Manager gegen die Entscheidung des Arbeitsgerichts Braunschweig, seine Klage zur Feststellung der Unwirksamkeit von Befristungen abzuweisen. Volkswagen wiederum wandte sich gegen die Verurteilung zur Zahlung weiterer Boni. Das Arbeitsgericht hatte entschieden, dass VW weitere persönliche Leistungsboni für die Jahre 2012 bis 2015 und einen Unternehmensbonus für 2015 zahlen musste.

Vergleich mit Ex-Entwicklungschef

Ebenfalls im Streit um Boni hatte es im vergangenen Sommer in einem anderen Fall eine Einigung zwischen Volkswagen und dem früheren Entwicklungsvorstand der Marke VW, Heinz-Jakob Neußer, gegeben. Beide Seiten schlossen einen Vergleich.

Von dpa, der Redaktion