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Leiharbeit konzernweit regeln

Volkswagen Leiharbeit konzernweit regeln

Die Konferenz der Gewerkschaften an den weltweiten VW-Standorten ist gestern in Wolfsburg zu Ende gegangen. In einer Erklärung verabschiedeten die mehr als 50 Delegierten ihren Arbeitsplan für die nächsten Monate. Im Zentrum stehen konzernweite Regelungen zur Leiharbeit, zu Mindestlöhnen und zu Sozialstandards.

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Internationales Treffen der VW-Gewerkschafter: Leiharbeit, Mindestlöhne und Sozialstandards als Themen.

Auch die „Charta der Arbeitsbeziehungen“ soll an den VW-Standorten vorangebracht werden. Dabei geht es um eine internationale Angleichung der Arbeitnehmermitbestimmung.

„Dass Kollegen aus Polen, Spanien und Brasilien gemeinsam über ihre Probleme und mögliche Lösungsansätze beraten, ist der richtige Weg, sich den Herausforderungen der Globalisierung und der Internationalisierung des VW-Konzerns zu stellen“, sagte Wolfsburgs IG-Metall-Chef Frank Patta. Er unterstrich, dass die Gewerkschaften den VW-Expansionskurs konstruktiv aber kritisch begleiten werden. Patta: „Das Wachstum darf nicht zulasten von Kollegen oder einzelner Standorte gehen.“

„Bei VW haben wir mit Vorstand und Management eigentlich immer einen vernünftig Weg zwischen Rendite und Beschäftigung gefunden“, sagte VW-Betriebsrats-Chef Bernd Osterloh.

Die Gewerkschafter aus aller Welt bleiben noch bis Sonnabend in Wolfsburg und nehmen heute am Festakt zum 65. Geburtstag der IG Metall Wolfsburg teil.

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