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Volkswagen Idee des Monats: VW-Labor spart viel Zeit
Wolfsburg Volkswagen Idee des Monats: VW-Labor spart viel Zeit
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23:00 18.10.2012
„Ideengeber des Monats“: Mario Lütke am Hochtemperaturofen im Volkswagen Metall-Labor zusammen mit Anja Nowak vom Ideenmanagement.
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Nach zwei Bohrungen und durch den Einbau von Spiralfedern schließt nun ein Hochtemperaturofen nahezu luftdicht. In dieser Apparatur werden Metalle, Legierungen und Spezialwerkstoffe bei Temperaturen von bis zu 1200 Grad Celsius geprüft - unter anderem auch Bauteile von Abgasturboladern, die im neuen Golf GTI zum Einsatz kommen werden.

Hohe Temperaturen und undichte Stellen führten bisher zu erhöhtem Verschleiß an den Isolierkeramiken, von denen eine rund 1000 Euro kostet. In dem Ofen kam es dadurch zu Temperarturverlusten und ungleichen Wärmezonen - manchmal mussten sogar Testreihen wiederholt werden. „Die Idee von Mario Lütke erhöht die Reproduzierbarkeit und damit die Vergleichbarkeit und Aussagekraft von sehr aufwändigen und anspruchsvollen Tests“, sagt Dr. Stephan Eisenberg, Leiter der Werkstofftechnik.

Die Laborergebnisse sind nun schneller konzernweit verwertbar. Hinzu komme, dass diese Lösung auch auf andere Konzernlabore übertragbar sei, sagt Anja Nowak vom Ideenmanagement, das Lütkes Vorschlag als „Idee des Monats“ ausgewählt hat.

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