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Volkswagen IG Metall sorgt sich um Arbeitsplätze in der Autoindustrie
Wolfsburg Volkswagen IG Metall sorgt sich um Arbeitsplätze in der Autoindustrie
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15:08 25.07.2017
Geheime Absprachen: Die deutschen Autobauer sehen sich nach einem Medienbericht mit einem scharfen Kartellvorwurf konfrontiert. Quelle: Archiv
München

Die bayerischen Autohersteller müssten jetzt „mit maximaler Transparenz zur kompletten Aufklärung“ beitragen. Dringend notwendig sei jetzt zudem ein „Zukunftspakt Automobil in Bayern“ mit Staatsregierung, Autoherstellern, Zulieferern, Gewerkschaften und Betriebsräten.

Der „Spiegel“ hatte berichtet, die fünf Unternehmen hätten sich seit den 1990er Jahren in Arbeitskreisen über Motoren, Bremsen, Zulieferer, Märkte und andere Themen abgesprochen. VW und Daimler hätten vor einem Jahr „eine Art Selbstanzeige“ wegen möglicher Verstöße gegen das Kartellrecht erstattet. Die EU-Kommission prüft die Vorgänge.

Wechsler sagte, nur mit uneingeschränkter Offenheit gegenüber der Öffentlichkeit und den Behörden könnten die Autobauer das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen. „Es wäre unverantwortlich, wenn durch unrechtmäßiges Handeln unsere Technologieführerschaft aufs Spiel gesetzt und damit Arbeitsplätze gefährdet würden“, beklagte der Gewerkschaftschef.

dpa

VW-Konzernchef Matthias Müller hat die scharfen Angriffe von Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück gegen die Audi-Chefetage als „alles andere als hilfreich“ zurückgewiesen. „Der Aufsichtsrat muss ganz sicher nicht belehrt werden, wie er seine Arbeit zu tun hat“, so Müller, der auch Aufsichtsratschef bei Audi ist.

25.07.2017

Nach dem Vorwurf eines möglichen Autokartells ruft Europas größter Autobauer Volkswagen außerplanmäßig seine Aufsichtsräte zusammen. Wie ein Sprecher von Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch am Montag auf Anfrage erklärte, hat Pötsch vor dem Hintergrund der aktuellen Lage kurzfristig zu einer außerordentlichen Sitzung des Kontrollgremiums eingeladen.

24.07.2017

Der Volkswagen-Konzern hat nach Medienberichten die Militärdiktatur in Brasilien unterstützt. Die brasilianische VW-Tochter Volkswagen do Brasil habe eigene Mitarbeiter und deren politische Gesinnung ausgespäht. Ganz neu sind die Vorwürfe allerdings nicht.

24.07.2017