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IG-Metall-Jugend verteilt Geschenke

Weihnachten in Wolfsburg: IG-Metall-Jugend verteilt Geschenke

Weit über 800 gespendete Geschenke hat der Ortsjugendausschuss bei Betrieben in der Region abgeholt. Nun verteilen die Ehrenamtlichen sie an bedürftige Kinder und Jugendliche.

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Greifen dem Weihnachtsmann unter die Arme: Alina Jung, Robby Schröder, Sophie Cruse und Tom Wolters (v. links).

Quelle: Sebastian Bisch

Stadtmitte. So ungefähr muss es beim Weihnachtsmann kurz vor Reiseantritt aussehen: Im Gewerkschaftsgebäude der IG Metall stapeln sich Hunderte Geschenke. Noch Donnerstag verteilen Ehrenamtliche sie im Zuge der Aktion „Weihnachten mit Herz“ an bedürftige Kinder und Jugendliche.

„Die Mitarbeiter in allen Betrieben der Region haben einen Monat lang Geschenke gesammelt“, erklärt Robby Schröder, der beim Verteilen hilft. Die Geschenke seien dann nach Alter und Geschlecht des möglichen Empfängers etikettiert und beim Betriebsratbereich abgegeben worden. Dort holte sie der Ortsjugendrat, ein monatlich tagendes Gremium der IG Metall, dann ab und brachten sie mit mehreren Bullys zum Gewerkschaftsgebäude. Dort standen am Mittwoch schon die Kinder und Familien Schlange, um die Bescherung entgegenzunehmen.

Geschenkeausgabe im Gewerkschaftshaus

Geschenkeausgabe im Gewerkschaftshaus.

Quelle: Sebastian Bisch

Im Vorfeld hatten die Ehrenamtlichen des Ortsjugendausschusses 800 Chips an die Wolfsburger Tafel, den Caritas-Mittagstisch und die DRK Kleiderkammer ausgegeben, wo sie wiederum an Kinder und Jugendliche abgegeben wurden.

Schon zum elften Mal organisiert die IG-Metall-Jugend die Aktion „Weihnachten mit Herz“. Auch Schröder war schon mehrmals dabei. „Hier sieht man wirklich, wie viel soziales Engagement bewirken kann“, sagt er. „Wenn man das Leuchten in den Augen der Kinder sieht, weiß man, warum man das macht.“

Tom Wolters, der noch länger mit dabei ist und die Aktion in diesem Jahr koordiniert, fügt hinzu: „Als Gewerkschaft arbeiten wir eigentlich daran, dass wir so etwas nicht mehr brauchen. Aber bis dahin sind wir froh, vor Ort helfen zu können.“

Von Frederike Müller

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