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Gunnar Kilian erhält Ehrengabe des Auschwitz-Komitees

Hohe Auszeichnung Gunnar Kilian erhält Ehrengabe des Auschwitz-Komitees

Für sein langjähriges Engagement zum Erhalt der Auschwitz-Gedenkstätte wurde Gunnar Kilian, Generalsekretär des VW-Konzernbetriebsrats, jetzt eine große Ehre zuteil. Das Internationale Auschwitz-Komitee verlieh ihm die „Gabe der Erinnerung“.

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Hohe Auszeichnung: Gunnar Kilian, Generalsekretär des Konzernbetriebsrat erhielt die „Gabe der Erinnerung“ von Christoph Heubner (Internationales Auschwitz-Komitee).


Quelle: Matthias Leitzke

Wolfsburg. Große Ehre für Gunnar Kilian, Generalsekretär des Volkswagen-Konzernbetriebsrats. Das Internationale Auschwitz-Komitee zeichnete ihn jetzt für sein Engagement zum Erhalt der Gedenkstätte Auschwitz mit der sogenannten „Gabe der Erinnerung“ aus.

Ein umgedrehtes B

Im Rahmen einer Festveranstaltung in den Schlossremisen überreichte Christoph Heuber, Exekutiv-Vizepräsident des Komitees, Kilian die Ehrengabe – eine Statue in Form des umgedrehten Buchstabens „B“. Sie erinnert an die zynische Aufschrift „Arbeit macht frei“ des Konzentrationslagers Auschwitz. Häftlinge hatten das „B“ der Aufschrift damals in einem Akt des Widerstands heimlich auf den Kopf gestellt, um sich selber Mut zuzusprechen und der Verzweiflung an diesem mörderischen Ort zu widerstehen.

Feierstunde mit prominenten Gästen

Feierstunde mit prominenten Gästen: Im Rahmen der Verleihung hielt unter anderem Bundesaußenminister Sigmar Gabriel eine Festrede.

Quelle: Matthias Leitzke

Unter den Gästen der Veranstaltung waren etliche Prominente. So waren zum Beispiel Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und Volkswagen-Markenvorstandsvorsitzender Herbert Diess gekommen. Der Einladung gefolgt waren zudem die Betriebsratsvorsitzenden der VW-Konzernstandorte in Deutschland.

Ein Ansporn, sich weiter zu engagieren

In seiner Ansprache sagte Christoph Heubner: „Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich Gunnar Kilian für den Erhalt der Gedenkstätte Auschwitz. Seit dem 7. Dezember 2012 ist er Mitglied im 24-köpfigen Stiftungsrat der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz. In all den Jahren hat er sich verdient darum gemacht, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht vergessen werden und die Geschichte der Opfer für immer lebendig bleibt.“

VW-Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh sagte in seiner Rede: „Die ,Gabe der Erinnerung‘ ist keine Auszeichnung. Sie ist ein Ansporn, sich weiter zu engagieren. Dem Engagement von Gunnar Kilian ist es zu verdanken, dass die Jugendbegegnungsstätte ihren festen Platz in der Erinnerungskultur von Volkswagen hat.“

Hintergrund: Seit 2010 zeichnet das Internationale Auschwitz-Komitee Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die sich für die Belange der Überlebenden von Auschwitz, für die Bewahrung der Erinnerung und für die Förderung der Menschenrechte einsetzen sowie gegen Intoleranz und Antisemitismus. Zu den Preisträgern gehören zum Beispiel Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der frühere Israelische Staatspräsident Shimon Peres.

Von der Redaktion

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