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Volkswagen Greenpeace-Aktivisten steigen Volkswagen aufs Dach
Wolfsburg Volkswagen Greenpeace-Aktivisten steigen Volkswagen aufs Dach
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12:27 09.11.2015
Greenpeace-Aktivisten stehen mit einem CO2 Banner am 09.11.2015 über dem Werkstor von Volkswagen in Wolfsburg (Niedersachsen). Quelle: Peter Steffen/dpa
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Greenpeace forderte mit der Aktion nach eigenen Angaben Transparenz und neue, ungeschönte Angaben zu den Abgaswerten. „VW hat sich 2012 gegenüber Greenpeace verpflichtet, den CO2-Flottenwert bis zum Jahr 2020 auf 95 Gramm zu reduzieren. Mir ist schleierhaft, wie der Konzern das schaffen will, wenn nicht einmal konkrete Daten vorgelegt werden“, sagte der Greenpeace-Verkehrsexperte Daniel Moser. 

Der Autobauer hatte vor rund einer Woche eingeräumt, CO2-Angaben bei 800 000 Fahrzeugen gefälscht zu haben. Damit sind auch die Werte zum Spritverbrauch geschönt. Konkretere Informationen gibt es noch nicht. 

VW verweist auf die noch laufenden Untersuchungen. Ein Sprecher hatte der Deutschen Presse-Agentur vergangene Woche zu den Flottenzielen mitgeteilt: „Ob das selbst gesteckte, sehr ambitionierte Ziel von 120 Gramm (CO2) für 2015 erreicht wird, kann erst nach abschließender Bewertung der aktuellen Erkenntnisse beurteilt werden.“

dpa

Zur Aufarbeitung des Abgas-Skandals ist am Montag auf dem VW-Werksgelände in Wolfsburg erneut das Präsidium des Aufsichtsrates zu einer Sitzung zusammen gekommen. Das sechsköpfige Gremium will bei der Zusammenkunft unter anderem über die jüngst von Betriebsratschef Bernd Osterloh geäußerte Kritik am Konzernvorstand beraten.

09.11.2015

Die Aufdeckung des jüngsten Abgas-Skandals bei Volkswagen geht nach Informationen der „Bild am Sonntag“ auf das Geständnis eines Wolfsburger Ingenieurs zurück. Der Mitarbeiter der Forschung und Entwicklung habe seinem Vorgesetzten vom großangelegten CO2-Betrug berichtet.

08.11.2015

Der Abgas-Skandal bei Volkswagen belastet auch das Großkunden-Geschäft des Konzerns. Nach WAZ-Informationen nehmen mehrere Unternehmen in Deutschland aufgrund von internen Ethikrichtlinien keine Dienstwagen aus dem Hause Volkswagen mehr in ihre Fuhrparks auf.

06.11.2015
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