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VW Aktuell Greenpeace-Aktion bei VW

Volkswagen Greenpeace-Aktion bei VW

Um die MitarbeiterInnen auf die „dunkle Seite“ des Volkswagen-Konzerns aufmerksam zu machen, verteilen Greenpeace-Aktivisten heute Flugblätter an zwei Mitarbeiterzugängen. Auf einem Transparent ist zu lesen „VW: Klimaschutz statt grüner Rhetorik!“

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Aktion vor den Werkstoren: Greenpeace verlangt mehr Verantwortung von VW beim Klimaschutz.

Angelehnt an die Star Wars-Thematik des parodistischen Films von Greenpeace UK stehen auch ein als Darth Vader bekleideter Aktivist und zwei Stormtrooper vor beiden Zugängen. Die Flugblätter sollen die MitarbeiterInnen darauf aufmerksam machen, dass VW als größter Konzern Europas auch die höchsten CO2-Emissionen aufweist. VW stellt sich nicht nur gegen die Verschärfung europäischer CO2-Grenzwerte, sondern auch gegen die Festschreibung eines europäischen Klimaziels von minus 30 Prozent.

„Volkswagen muss endlich umdenken. Der Konzern hat das Potential, zum umweltfreundlichsten Autohersteller zu werden. Das Fatale ist, dass es nicht zum Einsatz kommt“, sagt Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte bei Greenpeace. „VW täuscht mit der Entwicklung von Ein-, Zwei- und Drei-Liter-Autos Klimaschutz vor. In der Realität verdient der Konzern durch saftige Aufpreise an den umweltbewussten Kunden. Die Technik ist viel günstiger als VW uns glauben machen möchte. VW sollte sich um Klimaschutz bemühen statt grüne Rhetorik zu betreiben.“

Vergangene Woche veröffentlichte Greenpeace den Bericht „Die dunkle Seite des Volkswagen Konzerns“. Aus dem geht hervor, dass VW seinen Einfluss nutzt, um strengere Vorgaben für mehr Klimaschutz zu verhindern anstatt sich für geringere CO2-Emissionen einzusetzen. Den Film im Internet haben europaweit über zwei Millionen Menschen gesehen. Auf der dazugehörigen Internetseite www.vwdarkside.com haben sich bisher über 170.000 Menschen den Greenpeace-Forderungen angeschlossen.

Greenpeace bei VW: Die Aktivisten im Star Wars-Outfit forderten mit der Demo mehr Engagement beim Klimaschutz.

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„Wir erwarten, dass VW sein technisches Know-how einsetzt und schnellstmöglich die gesamte Neuwagenflotte auf den neusten Stand der Technik bringt“, so Lohbeck. „Von seiner destruktiven Rolle in der europäischen Klimapolitik muss VW sich umgehend verabschieden. Als Nummer eins hat der Konzern eine gewaltige Verantwortung - erst recht im Klimaschutz.“

ots

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Demo vor dem VW-Werk: An der Wache Ost begrüßte ein Greenpeace-Aktivist als Darth Vader verkleidet die VW-Mitarbeiter.

Volkswagen reagierte gestern gelassen auf die Protest-Aktion von Greenpeace vor den Werkstoren. VW befinde sich im Dialog mit der Umweltschutzorganisation und sei gesprächsbereit, hieß es in einer Stellungnahme.

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