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Volkswagen Eintracht-Golf: Für „Leo“ gibt’s auch in Wolfsburg nur warme Worte
Wolfsburg Volkswagen Eintracht-Golf: Für „Leo“ gibt’s auch in Wolfsburg nur warme Worte
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17:56 18.08.2017
Er mag beides: Heiko Bäck ist Fan vom Golf II und von Eintracht Braunschweig – was man an „Leo“ sieht Auch die Kinder Karolina und Henry lieben den Fußball-Golf. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg/Ribbesbüttel

Eigentlich wollte Heiko Bäck nur ein günstiges Winterauto kaufen. Doch sein Golf II Pasadena war ihm schnell zu schade dafür. Schritt für Schritt gestaltete er ihn um. Heute ist er ein Schmuckstück, das nicht nur Fans von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig begeistert.

Hier sitzt er gern am Steuer: Golf-Fan und Eintracht-Fan Holger Bäck. Quelle: Roland Hermstein

Generell hat der Mitarbeiter der Projektleitung Gesamtfahrzeug Passat-Familie ein Faible für den Golf II: „Mein erstes eigenes, wirklich neues Auto war ein Golf II“, sagt er. „Außerdem hatte mein Frau, als ich sie kennengelernt habe, einen Golf II. Und sie hat geweint, als sie ihn irgendwann abgeben musste.“ Seinen “Pasadena“-blauen Golf II fand Heiko Bäck vor zehn Jahren. Als er recherchierte, stieß er auf ein Datum, das jeden Braunschweig-Fan (wie ihn) elektrisiert: „Vom Band gerollt ist er am 3. Juni 1991. Zufällig auf den Tag genau 24 Jahre nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft von Eintracht Braunschweig.“ Damals hatte der Golf II den 1,3 Liter-Motor mit 55 PS unter der Haube. „Der ist lange raus“, lacht Heiko Bäck. Er baute den 90-PS-Motor mit D3-Abgasnorm ein. Außerdem bekam „Leo“, so heißt der Eintracht-Golf, eine Servo-Lenkung, Alufelgen vom Golf II GTI G60, eine dunkelblaue Lederausstattung, eine originale Golf II-Klimaanlage, Stoßfänger und viele weitere Teile. Doch das Auffälligste sind die Aufkleber: Türen und Motorhaube zieren große blau-gelbe Eintracht-Aufkleber, hinzu den Spruch „Wahre Liebe hält eine Ewigkeit“ – „das gilt für den Golf II ebenso wie für die Eintracht“, schmunzelt Heiko Bäck. „Ich fahre mit dem Auto sogar nach Wolfsburg zur Arbeit.“ Probleme gebe es nie, im Gegenteil: „Viele Leute wollen ein Foto von Leo machen. Auch in der VW-Mitarbeiterzeitung ’Autogramm’ gab es schon einen Bericht über ihn.“ Leo hat mittlerweile 176.000 Kilometer auf dem Tacho und viele Geschichten zu erzählen. Doch die schönste weiß Familienvater Bäck zu erzählen: „Ich habe einen nagelneuen Arteon als Dienstwagen – doch meine Kinder wollen nur mit dem Eintracht-Auto fahren.“ Für Karolina (2) und Henry (5) gehört Leo einfach zur Familie. Für Heiko Bäck sowieso.

Quelle: Roland Hermstein

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