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Volkswagen Die VW-Currywurst ist reif fürs Museum
Wolfsburg Volkswagen Die VW-Currywurst ist reif fürs Museum
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22:30 03.03.2016
Sonderausstellung im Automuseum: Die erste Schau zum Thema „Werkskultur“ ist der VW-Currywurst gewidmet, dazu gehört auch eine Curry-Gewürz-Riechstation. Quelle: Photowerk (he)
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Es ist die erste Schau zum Thema VW-Werkskultur, „die zweite wird wohl im nächsten Jahr folgen“, sagte Eberhard Kittler. Tina Berthold und Susanne Wiersch konzipierten diese besondere Ausstellung inmitten des Automuseums, trugen Infos zur Historie der Currywurst zusammen, entwickelten ein eigenes Logo (ein rosa Schweinchen mit Herzchen in den Augen) und stellten eine Curry-Gewürz-Riechstation auf.

Auf sieben anschaulichen Tafeln geht‘s um die Wurst. Sie wird seit 1973 in der werkseigenen Fleischerei hergestellt. „Das Rezept ist geheim. Das Currypulver lassen wir uns anmischen“, sagt Martin Cordes, Leiter der VW-Gastronomie. Die Currywurst ist ein Exportschlager, wird in den Werken in China ebenso gern verspeist wie in den USA. „Das Rezept haben wir drei Mal verändert“, erinnert sich Klaus Labersweiler, der 15 Jahre lang Chef der VW-Fleischerei war.

Die Sonderausstellung besticht durch allerhand kurioses Wissen: Die VW-Currywurst gibt es in zwei Größen (25 und 12,5 Zentimeter). Seit 2010 gibt es eine vegetarische Wurst. Die VW-Currywurst hat ein Fettanteil von 20 Prozent, und ist damit kalorienärmer als andere Würste. Und: Sie kommt ohne Glutamate und Phosphate aus. In der Nachkriegszeit unterhielt VW übrigens einen Bauernhof mit Schweinezucht auf dem Werksgelände.

Natürlich gibt es im Automuseum die Currywurst auch zu kaufen. Die Ausstellung ist bis zum 29. Mai zu sehen.

jes

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