Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Volkswagen Defekte Bremsen: VW ruft 91.800 Autos zurück
Wolfsburg Volkswagen Defekte Bremsen: VW ruft 91.800 Autos zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:47 04.11.2015
VW geht in die Offensive: In den USA holt Europas größter Autobauer etwa 91.800 Wagen wegen Bremsproblemen zurück in die Werkstätten. Quelle: dpa (Archiv)
Anzeige

Von dem Rückruf wegen der Bremsprobleme betroffen seien Beetles, Golfs, Jettas und Passats der Modelljahre 2015 und 2016 mit 1,8- und 2,0-Liter-Benzinmotoren, teilte VW gestern mit. Bei einigen Fahrzeugen bestehe die Gefahr, dass es wegen mechanischer Mängel zu Druckverlust für die Versorgung der Bremsen komme, wodurch das Unfallrisiko steige. VW habe die US-Verkehrsaufsicht NHTSA darüber informiert. Das Unternehmen wisse bislang von keinen Verletzungen, die im Zusammenhang mit dem Defekt stünden.

Drei-Liter-Dieselmotoren: VW stoppt Verkauf

Unabhängig von dem Rückruf hat Volkswagen nach den neuen Vorwürfen der US-Umweltbehörde EPA den Verkauf der betroffenen Modelle in Nordamerika gestoppt. Es gehe um den Porsche Cayenne, die Audis Q5, Q7, A6, A7 und A8 sowie um den VW Touareg, insofern sie die fraglichen Dieselmotoren mit sechs Zylindern und 3,0 Liter Hubraum haben, sagte ein Sprecher. Zur Zahl der nun bei den Händlern stehenden Fahrzeugen mit Verkaufsverbot konnte er nichts sagen.

Die EPA wirft VW vor, bei den betroffenen Dieseln verbotene Software zu nutzen. Der Konzern bestreitet, dass die Programme Abgaswerte unzulässig ändern.

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh verlangt im Abgas-Skandal mehr Planungssicherheit vom Vorstand. „Wir haben über Investitionen, Werksauslastungen und Modellpolitik zu sprechen. Die Beschäftigten und die Investoren müssen wissen, woran sie bei Volkswagen sind“, sagte Osterloh am MIttwoch.

04.11.2015

Volkswagen stürzt immer tiefer in die Krise: Wegen falscher Angaben beim CO2-Ausstoß und damit auch beim Spritverbrauch drohen dem Autokonzern weitere Kosten in Milliardenhöhe. heute wurde bekannt, dass unter den 800.000 Fahrzeugen mit falschen CO2-Werten auch 98.000 Benziner sind.

04.11.2015

Umweltverbände haben nach der Ausweitung des VW-Abgas-Skandals Konsequenzen gefordert und sehen dabei auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in der Pflicht. Dobrindt überlasse es noch immer anderen, das wahre Ausmaß der Affäre zu enthüllen, kritisierte der Greenpeace-Verkehrsexperte Daniel Moser am Mittwoch.

04.11.2015
Anzeige