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Volkswagen David Hasselhoff besuchte Wolfsburg
Wolfsburg Volkswagen David Hasselhoff besuchte Wolfsburg
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00:03 13.04.2018
Besuch aus Amerika: David Hasselhoff ließ sich das VW-Werk zeigen. Quelle: Matthias Leitzke
Wolfsburg

„Einen VW Beetle bin ich mal gefahren – aber nur für eine Werbung“, erzählte der Schauspieler und Sänger, gab aber zu: „Sonst schlägt mein Herz eher für Pontiac.“ Das nahm ihm aber ganz offensichtlich niemand übel: Während der Fahrt durch die Werkshallen grüßten ihn die VW-Mitarbeiter jubelnd – zumindest die, die ihren Augen trauten. „I’ve been looking for freedom“, schallte es bald von links und rechts. Hasselhoff nahm es gelassen, grüßte Daumen reckend zurück und mimte für die Fans noch einmal den Knight Rider.

Dabei spielt er den Michael Knight schon lange nicht mehr und auch seine „Baywatch“-Zeiten liegen lange zurück – abgesehen vom gleichnamigen Film, in dem er 2017 eine Nebenrolle spielte. Stattdessen rockt der 65-Jährige gerade die Bühnen mit seiner „30 Years Looking For Freedom“-Tour. Donnerstagabend zum Beispiel in Braunschweig. Die Nächte jedoch verbringt Hasselhoff in Wolfsburg, Ende März hatte er bereits die Autostadt besucht. Der jetzige Besuch wirkte etwas hektisch, weil es abends noch zur großen Show gehen sollte. „Ich hatte noch keine Zeit, mir die Stadt anzugucken“, bedauerte der Star. „Aber wir haben die Chance genutzt, um uns ganz viele maßgefertigte Autos anzugucken.“

Auf Besichtigungstour: David Hasselhoff mit WAZ-Volontärin Frederike Müller und Verlobter Hayley Roberts (v.l.) Quelle: privat

Die Werktour machte Hasselhoff hauptsächlich für seine junge Verlobte mit: „Ich habe schon Autofabriken besucht, aber Hayley sollte sowas auch mal sehen.“ Sehen durfte sie, filmen aber nicht – Volkswagens Besucherregeln gelten auch für Stars und Sternchen.

Erst einmal in den heiligen Hallen angekommen, war er dann aber doch beeindruckt: „Wurde hier schon mal ein Film gedreht?“, fragte er und ließ den Blick durch die Anlage schweifen. Noch nicht, zumindest keine Spielfilme, war die Antwort. Aber gute Idee, Herr Hasselhoff – wir melden uns dann bei Ihnen.

Von Frederike Müller

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