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Das VW-Kraftwerk stellt auf Gas um

Schritt in umweltfreundliche Zukunft Das VW-Kraftwerk stellt auf Gas um

Bis 2021 sollen im Heizkraftwerk West zwei neue Blöcke gebaut werden, in denen Erdgas als Brennstoff eingesetzt wird.

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Heizkraftwerk West: Mit dem Austausch von Steinkohle-Blöcke gegen Gas- und Dampfturbinen-Anlagen will VW den CO2-Austausch verringern.
 

Quelle: Kevin Nobs

Wolfsburg.  Die bisherigen mit Steinkohle betriebenen Blöcke 10 und 20 sollen anschließend still gelegt werden. Folge wären weniger Luftschadstoffe und weniger CO2-Emissionen; zurzeit läuft das Genehmigungsverfahren.

Reduzierung der Luftschadstoffe

Schon vor Jahren hatte Volkswagen das Ziel ausgegeben, nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch zu den führenden Automobilherstellern aufzusteigen. Der Umstieg auf sauberere Brennstoffe passt da genau ins Konzept. Mit der Umstellung von Steinkohle auf Erdgas werde eine „deutliche Reduzierung der Luftschadstoffe sowie eine Senkung der CO2-Emissionen“ erreicht, schreibt das mit dem Genehmigungsverfahren nach Emissionsschutzgesetz beauftragte Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig.

Die VW-Pläne sollen vom 14. März bis 13. April öffentlich ausgelegt werden, unter anderem im Rathaus (Zimmer B 432).

Gas- und Dampfturbinen

Was plant Volkswagen genau? Im Heizkraftwerk West sollen die (Steinkohle-) Blöcke 10 und 20 durch Gas- und Dampfturbinenanlagen (Blöcke 40 und 50) ersetzt werden. In Betrieb genommen werden sollen die Anlagen im Herbst 2021. Während der Übergangsphase sollen beide Anlagen parallel laufen, die Steinkohleblöcke anschließend aber still gelegt werden. Die zulässige „Feuerungswärmeleistung“ reduziert sich von aktuell knapp 760 Megawatt auf dann 676 oder 658 Megawatt – noch sind zwei Varianten im Rennen. Und: Die bisherige Genehmigung zur Mitverbrennung von Abfällen entfällt nach dem Neubau.

Über die voraussichtlichen Kosten der zukunftsträchtigen Investition wurde bislang nichts bekannt.

Von Ulrich Franke

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