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Volkswagen Das ABC zum Autoriesen Volkswagen
Wolfsburg Volkswagen Das ABC zum Autoriesen Volkswagen
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22:50 27.03.2015
Elektromobilität: In Wolfsburg läuft seit dem vergangenen Jahr der e-Golf von der Montagelinie.

A wie Absatz: Ist bei Volkswagen jeden Monat ein großes Thema. 2014 knackte der Konzern die 10-Millionen-Marke. Nur Toyota verkauft mehr. Aber das soll sich schon bald ändern (siehe Buchstaben J, T und Z).

B wie Bulli: Der VW-Bus ist die Auto-Ikone der Hippie-Bewegung. Sein Siegeszug begann in den 1950er Jahren von der VW-Heimat Niedersachsen aus. Zum Jahresende 2013 lief der letzte Bulli in Brasilien vom Band.

C wie Currywurst: Ist der heimliche Verkaufsschlager bei Volkswagen. Die Fleischerei im Wolfsburger Stammwerk produzierte 2014 rund 6,3 Millionen Stück. Sie gehen in die Kantinen, aber auch in Supermärkte.

D wie Doppelkupplungsgetriebe: Ein konzerneigenes Prestigeprojekt, bei dem es um blitzschnelles automatisches Schalten geht. Es sorgte zuletzt für Negativschlagzeilen wegen hunderttausendfacher Rückrufe.

E wie Elektromobilität: Wird im Konzern jüngst groß geschrieben. Bis zu 400.000 Fahrzeuge pro Jahr will Volkswagen künftig mit E-Antrieben bauen, darunter reine batteriebetriebene Wagen sowie Hybridformen.

F wie Ferdinand Piëch: Langjähriger Vorstandschef (1993 bis 2002) und seither Aufsichtsratsboss. Er gilt als das VW-Machtzentrum. Über die Porsche-Holding ist sein Familienstamm Porsche/Piëch VW-Großaktionär.

G wie Golf: Das erfolgreichste Modell im Konzern und meistverkaufter Neuwagen in Deutschland. Anfang 2014 wurde er 40 Jahre alt, verkaufte sich schon mehr als 30 Millionen Mal und läuft in siebter Generation.

H wie Hitler: Ja, auch der NS-Diktator gehört zur Volkswagen-Geschichte. Er legte am 26. Mai 1938 am Mittellandkanal nahe Fallersleben den Grundstein des ersten Volkswagenwerkes und der späteren Stadt.

I wie Indonesien: Zentrum der Asean-Region Südostasien, die als eine der größten Auto-Wachstumsregionen gilt. Dort muss sich VW sputen: Gut ein Prozent VW-Marktanteil stehen Toyotas gut 30 Prozent gegenüber.

J wie Japan: Dort sitzt der größte VW-Konkurrent Toyota. Die Japaner kamen 2014 auf 10,23 Millionen abgesetzte Fahrzeuge, der VW-Konzern auf 10,14 Millionen. Doch schon 2015 könnte Volkswagen überholen.

K wie Käfer: Das Kultmodell läuft und läuft und läuft - noch heute als Nachfolger „Beetle“. Ferdinand Porsche brachte den Käfer Ende der 30er Jahre zur Serienreife. Sein geistiger Vater ist Béla Barényi.

L wie Lustreisen: Lustreisen und Schmiergelder auf VW-Firmenkosten - das war der Skandal im Jahr 2005. Betriebsratschef Klaus Volkert und Arbeitsdirektor Peter Hartz mussten gehen, wurden später verurteilt.

M wie Mittellandkanal: Sein Wasser hilft VW gleich in mehreren Werken beim Kühlen - etwa an Halle 31 in der Braunschweiger Fabrik. Von dort aus fließt es gefiltert und sauberer als zuvor in den Kanal zurück.

N wie Niedersachsen: Das Land hält ein Fünftel der VW-Stimmrechte und baut auf VW: In der Wertschöpfung der 50 größten Wirtschaftsmotoren des Landes Niedersachsen machte der Konzern zuletzt zwei Drittel aus.

O wie Osterloh: Bernd Osterloh folgte als Betriebsratschef auf Klaus Volkert (siehe Buchstabe L). Osterlohs Macht ist groß; wichtige Entscheidungen laufen bei VW nur mit dem Okay der Arbeitnehmerseite.

P wie Porsche: Die Familie - heute noch VW-Großaktionär - ist die Keimzelle des Konzerns. Ferdinand Porsche (1875-1951) realisierte unter anderem als Chefplaner das Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg.

Q wie Querbaukasten: Das neue Wundermittel im Konzern für flexibles und günstiges Autobauen. Grundidee ist, immer mehr gleiche Bauteile in äußerlich unterschiedliche Modelle vieler Marken zu bringen.

R wie Renditeschwäche: Sie plagt die Pkw-Kernmarke seit geraumer Zeit. Golf, Passat und Co. fuhren 2014 nur noch 2,5 Prozent Umsatzrendite ein. Es sollen bis 2018 mehr als doppelt so viel sein.

S wie Superlativ: Gibt es bei VW genug. Europas größter Autobauer ist gleichzeitig Deutschlands größter Industriekonzern und industrieller Arbeitgeber - und hat auch den bestbezahlten Chef aller Dax-Konzerne.

T wie Toyota: Rivale und gefühlt ewiger VW-Konkurrent. Die Japaner verkaufen noch eine Ecke mehr Fahrzeuge (siehe Buchstabe J) und sind in ihrer Heimat stark wie nie.

U wie Umwandlungssteuergesetz: In diesem Paragrafendschungel fand VW 2012 mit externer Hilfe eine Lücke und konnte so den Rest von Porsche rascher eingemeinden als gedacht - ohne milliardenschwere Steuerlast.

V wie VfL Wolfsburg: Der Fußball-Werksclub des VW-Konzerns, der den Profisport (VfL Wolfsburg-Fußball GmbH) komplett besitzt. Neben dem VfL gibt es in der ersten Liga noch den Werks-club Bayer Leverkusen.

W wie Winterkorn: Insider sagen über VW-Chef Martin Winterkorn, er sei Arbeitstier und Perfektionist. Der bestbezahlte Dax-Manager steht in Wolfsburg trotz Schleichwege-Kenntnis oft im Stau.

X wie XL-1: Rollendes Leuchtturmprojekt von Volkswagen, das mit Mini-Diesel und einer Batterie auf den rechnerischen Verbrauch von einem Liter pro 100 Kilometer kommt. Der futuristisch anmutende XL-1 kostet aber auch locker 100.000 Euro.

Y wie Y-Adapterstück: Dieses VW-Zubehörteil erlaubt bei einrohrigen Auspuffanlagen eine Doppelendschalldämpferblende.

Z wie Zweitausendachtzehn (2018): Spätestens dann will der VW-Konzern weltgrößter Autobauer sein, vor Steuern mindestens acht Prozent vom Umsatz behalten und ganz generell „ökonomisch und ökologisch“ führen.

Das VW-Werk Wolfsburg hatte auch im vierten Quartal 2014 die höchste Produktionsauslastung aller deutschen Autofabriken. Im Stammwerk von Volkswagen liefen von Oktober bis Dezember rund 225.000 Fahrzeuge der Modelle Golf, Tiguan und Touran von den Montagebändern.

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