Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Volkswagen CO2-Unregelmäßigkeiten ohne Auswirkungen auf VW-Kunden
Wolfsburg Volkswagen CO2-Unregelmäßigkeiten ohne Auswirkungen auf VW-Kunden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:27 09.12.2015
Quelle: dpa
Anzeige

Ein VW-Sprecher wollte zunächst keine Stellungnahme abgeben.

Damit könnten die von VW zunächst auf zwei Milliarden Euro geschätzten Kosten für die CO2-Unregelmäßigkeiten deutlich geringer ausfallen. 

Am 3. November hatte der Konzern von den Unregelmäßigkeiten berichtet, von denen 800 000 Autos des Konzerns betroffen sein könnten. Tatsächlich sind laut „FAZ“ nach abermaliger Prüfung weniger als 40 000 Autos betroffen. In der vergangenen Woche hatte ein VW-Sprecher bereits gesagt, die Zahl der verdächtigen Autos schrumpfe. Aus Kundensicht stand vor allem die mögliche Gefahr im Raum, dass Steuernachforderungen auf sie zukommen könnten. 

Die Abweichungen sind dem Bericht zufolge zudem minimal: Bei einigen Autos nur 0,1 Gramm, in anderen Fällen bis zu 4 Gramm CO2 je Kilometer. Diese Werte liegen innerhalb von zulässigen Toleranzen. Die VW-Aktie legte zwischenzeitlich um knapp fünf Prozent zu.

Am Mittwoch meldete sich nun auch VW selbst zu Wort:

Volkswagen: Co2-Manipulationen nur bei 36 000 Autos

Die Falschangaben bei CO2-Werten in Abgasen von VW-Autos betreffen deutlich weniger Autos als zunächst angenommen. Statt 800 000 Fahrzeuge, wie bislang vom Volkswagen-Konzern vermutet, sollen nach erneuter Prüfung durch das Kraftfahrt-Bundesamt, das Bundesverkehrsministerium und VW nur noch rund 36 000 betroffen sein.

„Abweichungen wurden in den internen Messungen nur bei neun Modellvarianten festgestellt“, teilte VW am Mittwoch in Wolfsburg mit. Zuvor hatte bereits die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ darüber berichtet. Der Verdacht auf rechtswidrige Veränderungen der Verbrauchsangaben habe sich nicht bestätigt.

dpa

+++ Dieser Artikel wurde aktualisiert +++

Mehr als der milliardenschwere Abgas-Skandal hat eine tiefe Wirtschaftskrise den VW-Konzern in Russland zum Sparen gezwungen. Das sagte jetzt Marcus Osegowitsch, Chef von VW-Russland.

08.12.2015

Vielen der 1000 Zeitarbeiter im Volkswagen-Werk Kassel steht eine ungewisse Zukunft bevor. Zwar wurden nach Unternehmensangaben 220 Verträge, die im Januar ausgelaufen wären, um sechs Monate verlängert. Die Übrigen müssen zittern.

09.12.2015

VW-Aufsichtsrat Olaf Lies hat die Kritik von Großaktionär Katar am Einfluss des Betriebsrates von Europas größtem Autobauer Volkswagen zurückgewiesen. „Der Glaube, man müsse die Gunst der Stunde nutzen, um die Mitbestimmung zu klären, ist der falsche Weg“, sagte Lies am Dienstag in Hannover.

08.12.2015
Anzeige