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Volkswagen Bernd Osterloh fordert mehr Zusammenarbeit der Marken
Wolfsburg Volkswagen Bernd Osterloh fordert mehr Zusammenarbeit der Marken
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18:02 26.04.2018
Betriebsräteversammlung im Wolfsburger CongressPark: VW-Betriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh sprach zu Arbeitnehmervertretern aus dem Konzern. Quelle: VW-Betriebsrat
Wolfsburg

Arbeitnehmervertreter von Volkswagen, Audi, Porsche, MAN und weiterer deutscher Konzerngesellschaften haben bei der Betriebsräteversammlung des Automobilherstellers am Donnerstag über die Zukunft des Konzerns diskutiert. Zu dem Treffen waren mehr als 300 Betriebsratsmitglieder aller deutschen Konzernstandorte nach Wolfsburg in den CongressPark gekommen. Mit dem Konzernvorstand besprachen die Arbeitnehmervertreter aktuelle Entwicklungen der Automobilindustrie und Herausforderungen an den VW Konzern und seine Marken.

Bernd Osterloh fordert mehr Synergien im VW-Konzern

VW-Betriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh informierte die Arbeitnehmervertreter über die jüngsten Veränderungen der Konzernstruktur. In Richtung des Vorstands sage er: „Ich erwarte, dass wir über alle Markengruppen hinweg die Komplexität weiter reduzieren. Unser gemeinsames Unternehmen kann langfristig nur erfolgreich sein, wenn wir noch mehr Fortschritte bei der Realisierung von Synergien machen, zum Beispiel in der Entwicklung.“

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh: „Wir sind vor allem bei der Führungskultur bei VW noch lange nicht da, wo wir hinmüssen.“ Quelle: VW-Betriebsrat

Osterloh machte klar, dass nur ein erfolgreiches Unternehmen langfristig Arbeitsplätze sichert. Er betonte aber auch, die Änderungen dürften nicht auf Kosten der Kolleginnen und Kollegen gehen.

Kulturwandel bei Volkswagen muss Fahrt aufnehmen

In einer Podiumsdiskussion sprach Osterloh mit externen Experten über Herausforderungen des Kulturwandels in großen Konzernen. Osterloh machte dabei klar, dass der Prozess des Kulturwandels bei Volkswagen deutlich an Fahrt aufnehmen müsse. „Wir sind vor allem bei der Führungskultur bei VW noch lange nicht da, wo wir hinmüssen“, sagte Osterloh.

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