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Volkswagen Bekannte Wolfsburger erhoffen sich positive Impulse
Wolfsburg Volkswagen Bekannte Wolfsburger erhoffen sich positive Impulse
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00:24 16.04.2018
Herbert Diess: Dieserr Mann möchte Volkswagen fit für die Zukunft machen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Wolfsburg

„Dass Dr. Francisco Javier Garcia Sanz den Volkswagen-Vorstand verlassen wird, bedaure ich sehr“, sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD). Sanz habe intensiv an der Aufarbeitung des Diesel-Skandals gearbeitet und sei eine wichtige Konstante am Standort Wolfsburg gewesen. Insbesondere sein leidenschaftlicher Einsatz für den Sport und vor allem den VfL Wolfsburg seien hervorzuheben. Mohrs weiter: „Auch Dr. Karlheinz Blessing möchte ich herzlich für seine bisherige Arbeit danken!“ Er sei für Mohrs stets ein konstruktiver und verlässlicher Ansprechpartner für Stadtentwicklungsthemen gewesen. Bereits am Vortag hatte der Oberbürgermeister die Arbeit von Ex-VW-Chef Matthias Müller gelobt.

Ludmilla Neuwirth (CDU-Ratsfrau): „Meine große Hoffnung ist, dass nach den Umstrukturierungen wieder Ruhe bei Volkswagen einkehrt und die Arbeitsplätze weiterhin sicher bleiben.“

Michael Ernst (Centermanager der Designer Outlets Wolfsburg): „Wechsel sind Bewegung – und Bewegung finde ich grundsätzlich positiv, weil man aktiv wird. Das gilt auch für den Wechsel an der VW-Spitze. Was dieser Wechsel am Ende bringt, darüber erlaube ich mir kein Urteil. Ich hoffe, dass es weiter vorangeht bei Volkswagen.“

Immacolata Glosemeyer (SPD-Landtagsabgeordnete): „Ich finde gut, dass sich Volkswagen neu aufstellt. Und es ist ein gutes Führungsteam zusammengestellt geworden. Die wichtigsten Themen für die Zukunft hat Herbert Diess selbst benannt. Wenn jetzt die Arbeit daran beginnt, hoffe ich aber, dass zusätzlich die Werktätigen immer wieder mit ins Blickfeld genommen werden. Es gibt hier wohl kaum eine Familie, die nicht in irgendeiner Form mit Volkswagen verbunden oder von Volkswagen abhängig ist. Deshalb ist und bleibt das ein wichtiges Thema für die Menschen und die Politik.“

Bärbel Weist (Bürgermeisterin, PUG): „Jetzt können wir alle nur hoffen, dass die Umstrukturierung gut für das Unternehmen und die Menschen ist. Die Struktur ist aus meiner Sicht wieder stärker vergleichbar mit der Zeit unter Martin Winterkorn – viel Verantwortung konzentriert sich auf eine einzelne Person. Die tatsächliche Entwicklung ist gerade im Automobilsektor natürlich immer auch von äußeren Faktoren abhängig.“

Dana Schulze (Center-Managerin der City-Galerie): „Wichtig ist, dass Volkswagen und Wolfsburg wieder zur Ruhe und VW wieder ins Tun kommt. Jetzt gilt es wichtige Themen anzupacken – etwa die Elektro-Mobilität.“

Matthias Lange (WKS-Chef und Vorsitzender des Wolfsburger Einzelzhandels): „Kurz nach dem Dieselskandal kann es mit neuer Führungsmannschaft nur positiv weitergehen. Das ist gut für Volkswagen und für Wolfsburg.“

Hans- Georg Bachmann (SPD-Fraktionschef) wünscht dem neuen VW-Chef Diess bei seiner Arbeit „eine glückliche Hand“. Gleichzeitig „hoffe ich, dass Herr Diess bei seinen Entscheidungen auch an das Wohl der Stadt Wolfsburg denkt.“

Frank Richter (Grünen-Ratsherr): „Nach den Umstrukturierungen soll der gesamte Konzern künftig von einer Hand gelenkt werden – dadurch soll alles noch zügiger gehen und weniger Abstimmungen sollen nötig sein. Und Herbert Diess hat angekündigt, dass VW noch stärker in den öffentlichen Raum gehen will – das sind gute Nachrichten für Wolfsburg. Ich erhoffe mir davon weitere Impulse für die Stadtentwicklung.“

Angelika Jahns (CDU-Kreisvorsitzende): „VW ist in den vergangenen Jahren aus den negativen Schlagzeilen nicht herausgekommen. Der Dieselskandal hatte schlimme Folgen für die Steuereinnahmen der Stadt Wolfsburg. Ich hoffe, dass VW nach den Umstrukturierungen in ruhiges Fahrwasser kommt und seinen guten Ruf als Automobilhersteller zurückgewinnt.“

Von der Redaktion

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