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Volkswagen Automarkt: VW mit Fehlstart in den USA
Wolfsburg Volkswagen Automarkt: VW mit Fehlstart in den USA
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10:32 03.02.2019
Absatzrückgang in den USA: Der Jahresauftakt verlief für Volkswagen wenige erfreulich. Quelle: dpa
Detroit

Der eisige Winter und der teilweise Regierungsstillstand („Shutdown“) haben zum Jahresauftakt Spuren am US-Automarkt hinterlassen. Die widrigen Umstände brockten auch Volkswagen einen Fehlstart ins neue Jahr ein: Die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge sei im Januar um 6,7 Prozent auf 23.074 Stück gesunken, teilte das Unternehmen mit.

Dabei halbierte sich der Absatz der Golf-Familie, während die Zahl der verkauften Jetta um 52 Prozent nach oben sprang. VW war eigentlich auf gutem Wege, nach dem Abgas-Skandal wieder Boden in den USA gutzumachen. Im vergangenen Jahr hatten die Wolfsburger dank gefragter SUVs ein Verkaufsplus von 4,2 Prozent eingefahren.

Winterwetter und „Shutdown“ bremsen US-Automarkt

Der zum VW-Konzern gehörende Sportwagenbauer Porsche schaffte im Januar ein Absatzplus um 12,5 Prozent auf 5419 Autos, während die Verkäufe bei Volkswagens Tochter Audi um 1,8 Prozent auf 14.253 Stück sanken.

Analysten hatten zum Jahresbeginn insgesamt nicht mit großen Sprüngen am US-Markt gerechnet. Das kalte Wetter hielt wohl viele Kunden vom Besuch im Autohaus ab, zudem sorgte der Behördenstillstand aufgrund des „Shutdowns“ für Verzögerungen bei den Zulassungen.

VW investiert Hunderte Millionen in E-Autos in den USA

Volkswagen hatte kürzlich angekündigt, für den Bau von Elektroautos rund 700 Millionen Euro in sein US-Werk in Chattanooga zu investieren. 2022 soll dort mit dem Stadtgeländewagen ID Crozz das erste vollelektrische Auto auf Basis des VW-Elektrobaukastens vom Band rollen. „Die Entscheidung, unsere US-Fertigung für Elektrofahrzeuge in Chattanooga anzusiedeln, ist ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie von Volkswagen in Nordamerika“, sagte VW-Konzernchef Herbert Diess. „Wir kämpfen um Marktanteile in den USA.“

Von dpa/der Redaktion