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Aufarbeitung des VW-Abgasskandals läuft weiter

Dieselgate Aufarbeitung des VW-Abgasskandals läuft weiter

Zwei Jahre nach Bekanntwerden des millionenfachen Abgasbetrugs mit Dieselmotoren des VW-Konzerns ist der Skandal für den Autobauer alles andere als abgehakt. „Die Aufarbeitung der Vorgänge läuft weiter, damit ist eine Reihe von Anwaltskanzleien beauftragt“, sagt VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch.

Hans

Wolfsburg. „Das wird uns auch im nächsten Jahr beschäftigen.“ Das Vertrauen der Kunden nach der Affäre zurückzugewinnen, gehe „nur über das Schaffen von Fakten. Das bedeutet auch, dass wir uns um jeden Kunden kümmern und die Reparaturen schnellstmöglich durchführen werden“, betonte Pötsch. Er verwies auch darauf, dass Volkswagen sich mit einem „umfassenden Maßnahmenpaket für die rasche und nachhaltige Reduzierung von NOx-Emissionen im Straßenverkehr“ einsetze. Die aktuelle Motorengeneration sei zudem sauber. Im Herbst 2015 hatte Volkswagen die Abgasmanipulationen eingestanden, der Konzern geriet danach in eine tiefe Krise.

Pötsch erklärte, die US-Kanzlei Jones Day habe die Vorgänge vollkommen unabhängig untersucht: „Es gab Zugriff auf alle Dokumente und Unterlagen, ohne jegliche Vorgaben durch das Unternehmen. Jones Day hat sämtliche Erkenntnisse nach eigenem Ermessen an das amerikanische Justizministerium gegeben – ohne Rücksprache mit dem Unternehmen.“ Einen schriftlichen Bericht gebe es nicht.

Von Thomas Strünkelnberg