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Volkswagen Auf den Zug gekommen: VW legt Grundstein für Güterverkehr
Wolfsburg Volkswagen Auf den Zug gekommen: VW legt Grundstein für Güterverkehr
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22:57 29.11.2012
Gemeinsame Grundsteinlegung: Hans-Jürgen Weidemann, Klaus Mohrs und Reinhard de Vries (v. l.) packten mit an. Quelle: Manfred Hensel
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2,5 Millionen Euro werden bis zum Frühjahr investiert.

Der Verladebahnhof von VW wird um eine vollautomatische Anlage erweitert. Die Firma CargoBeamer finanziert den Bau, der im Frühjahr abgeschlossen werden soll. Dann startet die Pilotphase mit Transporten zwischen Wolfsburg, Luxemburg und Barcelona.

Die neue Technologie erleichtert erheblich die Verladung von Waren auf die Schiene. Sattelauflieger fahren dazu einfach in eine „Wanne“. Darin bleibt der hintere Teil des Lastwagens stehen, die Zugmaschine wird abgekoppelt und kann anderweitig genutzt werden. Die Wanne samt Beladung wird dann von dem CargoBeamer-System seitlich auf den Zug gezogen. Pro Lastwagen dauert das nur 15 Minuten - das ist wesentlich schneller als die Verladung per Kran.

„Wir können durch den Transport auf der Schiene eine Energiereduktion von 74 Prozent erreichen“, erläuterte Hans-Jürgen Weidemann, Vorstandsvorsitzender von CargoBeamer, bei der Grundsteinlegung. Volkswagen will so seinem Ziel näher kommen, alle VW-Produktionsstandorte bis 2018 um 25 Prozent umweltfreundlicher zu machen.

„Täglich kommen 1000 Lastwagen ins Werk“, sagte de Vries. Der Leiter der Werklogistik will mittelfristig zehn Prozent davon auf die Schiene bringen. „Das ist ein Meilenstein, um den Verkehr rund um das Werk zu reduzieren“, lobte Mohrs.

rpf

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