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Volkswagen Absatz-Rückgang: VW verkaufte weniger Autos
Wolfsburg Volkswagen Absatz-Rückgang: VW verkaufte weniger Autos
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20:00 13.11.2015
Volkswagen: Die Absatzzahlen gingen im Oktober zurück.
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„Die Marke Volkswagen Pkw erlebt aktuell herausfordernde Zeiten“, sagte Vertriebschef Jürgen Stackmann. Neben dem Diesel-Debakel zählte er dazu die insgesamt angespannte Lage auf dem Weltmarkt. Im größten Automarkt China legte VW-Pkw hingegen zu und lieferte 1,8 Prozent Autos mehr aus. Auch in Deutschland gab es mit 1,9 Prozent ein Plus. In Europa gab es einen Rückgang von 1,1 Prozent, in Russland und Südamerika sank der Absatz weiter kräftig. In den USA legte VW um 0,2 Prozent zu.

Seit dem Jahresanfang wurden 4,84 Millionen VW-Wagen ausgeliefert, rund 4,7 Prozent weniger als 2014. Bei allen Konzernmarken betrug das Minus 1,7 Prozent auf knapp 8,26 Millionen Fahrzeuge.

Bisher gibt es nach Angaben von VW kein größeres Nachfrage-Minus. Weil zwischen Bestellung und Auslieferung vieler Autos in Deutschland meist mehrere Wochen oder sogar Monate liegen, könnte sich die Abgas-Affäre erst später stärker in den Zahlen niederschlagen. Auto-Experte Frank Schwope von der Nord LB rechnet im Jahr 2016 mit einem Minus der weltweiten Auslieferungen des VW-Konzerns in Höhe von ein bis vier Prozent.

Mit Blick auf die 2016 beginnenden Umrüstungen im Gefolge des Abgas-Skandals sieht sich VW vor einer enormen Herausforderung. „Wir werden uns um jeden einzelnen betroffenen Kunden kümmern“, versprach VW-Vertriebschef Stackmann.

Schulterschluss bei Volkswagen: Der Konzern muss zwar massiv sparen, Top-Management und Betriebsrat wollen aber ohne Jobabbau durch die Abgaskrise kommen - zumindest bei der Stammbelegschaft.

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Wolfsburg. VW hofft bei der Aufklärung des Abgas-Skandals auf die Mithilfe der Beschäftigten - und will bei aussagebereiten Tarifmitarbeitern im Gegenzug von arbeitsrechtlichen Konsquenzen absehen. Das Programm ist aber bis Ende November befristet.

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