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Volkswagen Abgasthematik: Überarbeitung erster VW-Motoren abgesegnet
Wolfsburg Volkswagen Abgasthematik: Überarbeitung erster VW-Motoren abgesegnet
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12:54 25.11.2015
Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die Vorschläge von Volkswagen zur Überarbeitung der ersten manipulierten Dieselmotoren genehmigt. Quelle: dpa

Für die größeren 2,0-Liter-TDI-Motoren reiche dagegen das Aufspielen eines neuen Programms aus, teilte VW am Mittwoch in Wolfsburg mit. Eine Lösung für die kleinen 1,2-Liter-Motoren soll bis zum Monatsende vorliegen. 

Man werde „mit jedem Kunden Kontakt aufnehmen“ und den betroffenen Autobesitzern während des ab Januar geplanten Rückrufs eine kostenlose „Ersatzmobilität“ anbieten, hieß es. Zudem verzichte VW bis Ende 2016 auf eine Verjährung von Gewährleistungsansprüchen. Ziel der Nachrüstungen sei es, dass auch Leistungs- und Verbrauchswerte nicht verändert werden. Die Überarbeitungspläne beziehen sich nicht auf in den USA oder in Kanada verkaufte Modelle aus dem VW-Konzern.

Die Pläne von Volkswagen zur Umrüstung von Dieselmotoren

Die technische Umrüstung der Dieselmotoren mit Manipulations-Software wird für VW doch etwas einfacher als zunächst befürchtet. Für die beiden größeren Antriebe hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) inzwischen die Vorschläge aus Wolfsburg genehmigt.

Eine Übersicht der Pläne für in der EU verkaufte Wagen:

  • EA 189/2,0 Liter (rund 5,2 Millionen betroffene Einheiten): nur Software-Update nötig. Geschätzte Arbeitszeit pro Motor etwa 30 Minuten. 
  • EA 189/1,6 Liter (rund 3 Millionen betroffene Einheiten): Software-Update und Hardware-Eingriff nötig, letzterer aber weniger umfangreich als zuvor angenommen - es reicht der Einbau eines Strömungstransformators (Gitternetz) vor dem Luftmassenmesser. Geschätzte Arbeitszeit pro Motor weniger als eine Stunde. 
  • EA 189/1,2 Liter (rund 300 000 betroffene Einheiten): Vorschläge noch nicht fertig, werden dem KBA noch in dieser Woche vorgestellt. Vermutlich reicht wie beim 2,0-Liter-Motor ein Software-Update aus. 

Die Umrüstungspläne für die in den USA betroffenen 2,0-Liter-Antriebe werden derzeit von den amerikanischen Umweltbehörden geprüft.

dpa

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