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19.000 Kilometer: VW-Mitarbeiter fuhr im Santana von Shanghai nach Rühen

Volkswagen 19.000 Kilometer: VW-Mitarbeiter fuhr im Santana von Shanghai nach Rühen

Nach 19.000 Kilometern und 65 Tagen hat VW-Rentner Karl Urban sein Ziel erreicht. Mit seinem Lieblingsauto, einem der letzten in Shanghai gebauten Santana-B2-Modelle, fuhr der 66-Jährige entlang der Seidenstraße von China bis nach Wolfsburg, quer durch Wüsten und Gebirge.

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Am Ziel: Karl Urban und seine chinesische Reisegruppe kamen Mittwoch am Schützenplatz in Rühen an.

Quelle: Photowerk (mv)

Am Mittwoch kam Urban in seinem Heimatort Rühen an und wurde dort freudig begrüßt.

Seine Freunde empfingen den langjährigen VW-Mitarbeiter, der zuletzt als Senior-Experte für den Konzern in China tätig war, am Rühener Schützenhaus. Das Wichtigste: Nicht nur Urban kam wohlbehalten an. Auch der Santana hatte ihn nicht im Stich gelassen. „Ich wollte das Auto zurück an seine Geburtsstätte bringen und außerdem beweisen, dass der Santana auch mit der neumodischen Technik mithalten kann“, sagte Urban. So viel Vertrauen hatte er in die Qualität der Stufenheck-Limousine, dass er nicht einmal einen Reservereifen mitgenommen hatte.

Am 13. Mai war Urban in Shanghai gestartet (WAZ berichtete), kurz vor der Grenze zu Kirgistan schloss er sich einer chinesischen Reisegruppe an. Gemeinsam durchquerte der Tross neun weitere Länder, fuhr durch endlos scheinende Wüsten und schneebedeckte Gebirgsgpässe. Beeindruckt ist Urban vor allem von der Landschaft in Zentralasien, „aber auch die Herzlichkeit der Menschen hat mich immer wieder fasziniert“, betont er.

Mit Ausnahme zweier Fährtransporte legte Urban die gesamte Strecke am Steuer des Santana zurück. „Im Gegensatz zu den dicken Autos meiner Mitreisenden habe ich nur wenig Sprit gebraucht“, lobt er die Qualitäten des Volkswagen. Auch ein Unfall konnte ihn nicht stoppen, „es war nur ein Kotflügel eingedrückt“.

Nach kurzem Aufenthalt in Rühen setzten Urban und seine Begleiter ihre Reise nach Hamburg fort. In der Partnerstadt von Shanghai wartete ein großer Empfang auf die Abenteurer. Genug Zeit zur Stärkung blieb in Rühen aber doch, „natürlich mit der VW-Currywurst“, sagte Urban mit einem Augenzwinkern.

htz

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