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Zu viele Parkplätze für Lehrer und Kita-Mitarbeiter?

Ortsrat Flechtorf Zu viele Parkplätze für Lehrer und Kita-Mitarbeiter?

6000 Fahrzeugbewegungen gibt es täglich in Flechtorf – landkreisweit ein Spitzenwert. Außer dem hohen Verkehrsaufkommen ist auch die Parksituation im Bereich der Schunterschule alles andere als einfach.

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Parkplatz vor der Sporthalle in Flechtorf: Durch viele Autos ist es dort morgens für Grundschüler gefährlich.
 

Quelle: Boris Baschin

Flechtorf.  Ankommende und abfahrende Autos sowie Kinder, die über den Parkplatz vor der Sporthalle in Flechtorf zur nahen Schunterschule laufen: Vor dem Unterrichtsstart ist die Situation oft unübersichtlich und gefährlich. Der Ortsrat Flechtorf befasste sich am Dienstagabend außer mit dieser Problematik noch mit der Frage, wer jenen Parkplatz sowie zehn weitere Einstellplätze im Neubaugebiet „An der Schule“ künftig nutzen soll.

Der Bereich vor der Sporthalle ist per Schild zwischen 7 und 14 Uhr für Lehrkräfte und Kindergartenmitarbeiter reserviert, auch die Flächen im Neubaugebiet auf der gegenüber liegenden Seite der Berliner Straße sind als Mitarbeiterparkplätze ausgewiesen. „Mit insgesamt 38 Plätzen liegen wir deutlich über dem Bedarf, so dass eine Beschränkung verkehrsrechtlich nicht zu begründen ist“, erläuterte Christian Sue vom Ordnungsamt der Gemeinde Lehre.

„Keinen Rechtsanspruch für Lehrerparkplätze“

Das stieß Jens Hoppe (SPD) sauer auf: „Ich möchte, dass die Plätze im Neubaugebiet erhalten bleiben.“ Jene Flächen waren einst auf Initiative des Ortsrates zustande gekommen. „Es gibt keinen Rechtsanspruch für ausgewiesene Lehrerparkplätze“, befand Helmut Bauwe (CDU). Schließlich empfahl der Ortsrat, zunächst alles so zu belassen, wie es ist.

Zustimmung signalisierte das Gremium für den Vorschlag der Verwaltung, dass künftig der Parkplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus für das Hinbringen und Abholen von Kindern zu Schule und Kindergarten genutzt werden könnte, um die Situation vor der Turnhalle zu entschärfen.

Ein gewaltiges Problem sah der Ortsrat in dem allgemein hohen Verkehrsaufkommen: „6000 Fahrzeugbewegungen gibt es pro Tag in Flechtorf“, sagte Ortsbürgermeisterin Edelgard Hahn (SPD). Ein ruhiges Sitzen im Haus sei fast unmöglich, so ein Anwohner von der Alten Berliner Straße. Der Ortsrat bat die Verwaltung, Kontakt mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aufzunehmen, um nach Lösungen für alternative Verkehrsführungen zu suchen.

Von Jörn Graue

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