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Wildschweine zerwühlen Mühlensportplatz

Verein fehlt Geld Wildschweine zerwühlen Mühlensportplatz

Der Mühlensportplatz am Flechtorfer Wald sieht zurzeit katastrophal aus. Wildschweine wüteten dort vor einigen Wochen und wühlten den Boden auf dem Gelände auf. Training und Spiele sind dort derzeit nicht möglich.

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Das sieht übel aus: Wildschweine haben den Mühlensportplatz zerwühlt, Thomas Widdecke sucht nach einer Lösung.

Quelle: Roland Hermstein

Flechtorf. Der SV Flechtorf, der den Platz von der Flechtorfer Mühle gepachtet hat, möchte die Schäden beseitigen. Die große Frage dabei: „Wir müssen sehen, wie wir das bezahlen“, erklärt Vorsitzender Thomas Widdecke.

Der Verein sei allein nicht in der Lage dazu, er hat gerade eine große Investition vornehmen müssen: Der Rasenpflege-Trecker ist kaputtgegangen, für rund 10.000 Euro musste der Verein einen neuen kaufen. „Das ist viel Geld für einen kleinen Dorfverein“, sagt Widdecke.

Die Wildschweine hatten den Sport- und Bolzplatz, der gern für Feiern genutzt wird, schon öfter mal zerwühlt, obwohl das Gelände umzäunt ist und der Zaun geladen ist. Doch diesmal wühlten die Wildschweine den Boden richtig um. Ein Grund dafür könnte die Drückjagd vor einigen Wochen gewesen sein. Dabei wurden die Tiere wohl so aufgescheucht, dass sie den Zaun überrannten, auch der leichte Stromschlag hielt sie nicht auf.

Das Ergebnis: An verschiedenen Stellen auf dem gesamten Gelände liegen Erdhaufen. An Fußballtraining oder sogar Spiele ist deshalb zurzeit gar nicht zu denken. Die Fußballer müssen auf die Plätze in Lehre, Beienrode und auf den Haupt-Sportplatz in Flechtorf ausweichen.

Ein Lichtblick bei dem Wildschwein-Problem: Jäger haben kürzlich über 120 Tiere geschossen, das könnte die Situation entspannen.

syt

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