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Wie steht es um die Sicherheit?

Gesperrte Sporthalle in Velpke Wie steht es um die Sicherheit?

Velpker Sporthalle ist seit Wochen gesperrt. Der Grund: Der Landkreis lässt die Statik von Dach und Stahlbetonträgern prüfen. Die Platten hatten sich zuletzt zu weit durchgebogen. Ein Gesamtergebnis der Untersuchungen steht noch aus. Für den Velpker SV ist der Ausfall von Trainingsstunden „eine Katastrophe“.

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Eingerüstete Sporthalle in Velpke: Das Gebäude ist wegen einer Prüfung von Stahlträgern gesperrt. Im Anschluss soll das Dach energetisch saniert werden.

Quelle: Jörn Graue

Velpke. Bei einer routinemäßigen Deckenprüfung im vergangenen Dezember zeigte sich, dass sich die 4,5 Meter langen und 62,5 Zentimeter breiten Deckenplatten aus Beton zu stark durchgebogen haben. „Daraufhin wurden zwei Platten in der Materialprüfanstalt für das Bauwesen in Braunschweig untersucht“, berichtet Dietrich Nelle, Fachbereichsleiter Hochbau und Gebäudemanagement beim Landkreis Helmstedt. Der Kreis ist der Träger der Halle und damit auch für die bauliche Sicherheit des Gebäudes verantwortlich. Beanstandungen hat es laut Nelle keine gegeben. Derzeit läuft die Untersuchung eines zweiten Stahlbetonträgers. „Der erste ist in Ordnung“, sagt Dietrich Nelle. Sollte es auch bei der zweiten Untersuchung keine Mängel geben, könne die Halle „in Kürze wieder geöffnet werden“.

Bitter

Bitter: Viele Sportmannschaften aus der Gemeinde Velpke stehen derzeit ohne Trainingsraum da. Der Landkreis Helmstedt als zuständiger Träger geht aber davon aus, dass die Velpker Sporthalle bald wieder freigegeben werden kann..

Quelle: Jörn Graue

Das dürften auch die Sportler vom Velpker SV und die Schüler aus der Gauß-Schule hoffen. „Es ist für uns eine Katastrophe“, sagt SV-Vorsitzender Mathias Malsch mit Blick auf die Sperrung. So fällt das Training für einige Sparten aus. Zumindest teilweise könne man in die Alte Turnhalle in Bahrdorf ausweichen. Auch Velpkes Gemeindebürgermeister Mark Kreutzberg (SPD) empfindet die Ausfälle als„unbefriedigend“. Der Informationsfluss vom Landkreis lasse zu wünschen übrig.

Als nächstes steht eine energetische Dachsanierung an. Dafür ist die Halle bereits eingerüstet. „Eine erneute Schließung soll es dann nicht geben“, so Dietrich Nelle. Diese steht beim Austausch der Fenster an. Die Arbeiten sind für den Sommer geplant.

Von Jörn Graue

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