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Westphals: „Konnten wieder einiges erreichen“

Lehre Westphals: „Konnten wieder einiges erreichen“

Lehre. Für Klaus Westphal war es der letzte Jahreswechsel als Gemeindebürgermeister. Im WAZ-Interview blickt der 62-Jährige, der im November sein Amt niederlegt, auf 2015 zurück und gibt einen Ausblick auf 2016.

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Letzter Jahreswechsel als Gemeindebürgermeister: Klaus Westphal schaut zufrieden auf 2015 zurück.

WAZ: Für Sie war es ja der letzte Jahreswechsel als Gemeindebürgermeister, sind Sie im Rückblick zufrieden mit dem letzten Jahr?

Westphal: Ich bin sehr zufrieden. Immerhin konnten wir wieder einiges erreichen. So haben wir die Kinderbetreuung ausgebaut und die neue Krippe in Wendhausen eröffnen können, die Baugebiete zum Beispiel in Beienrode und Wendhausen angeschoben und auch mit der Flüchtlingssituation sind wir sehr gut zurechtgekommen. Außerdem konnten wir die Kassenkredite auch über die Entschuldung hinaus weiter deutlich spürbar senken. Außerdem freue ich mich, dass das Feuerwehrhaus in Flechtorf jetzt wieder einsatzbereit ist und die Sanierung in diesem Jahr mit der Gestaltung des Außengeländes abgeschlossen werden kann. Das Projekt hat mich doch lange begleitet und ich bin froh, dass ich diesen Abschluss in meiner Amtszeit noch miterlebe und es so ein schönes, sehr funktionales Gebäude geworden ist.

WAZ: Was erhoffen Sie sich für die kommenden Jahre?

Westphal: In erster Linie, dass die Bemühungen um die Konsolidierung nicht wieder nachlassen und wir trotz Herausforderungen wie die schweren Zeiten bei VW oder die Flüchtlingsströme unser großes Ziel, die Entschuldung, planmäßig erreichen. Deshalb werde ich in diesem Jahr auch keine großen, teuren Projekte mehr anschieben, sondern mit Blick auf die Finanzen lieber kleinere Brötchen backen. Projekte wie die Weiterentwicklung der Baugebiete sind aber natürlich nach wie vor wichtig.

WAZ: Wo sehen Sie die Gemeinde zum Beispiel in zehn Jahren?

Westphal: Auch, wenn ich Ende Oktober in den Ruhestand gehe, sehe ich natürlich ein gut bestelltes Rathaus und ein gutes Umfeld - auch noch in zehn Jahren. Gespannt bin ich, wie die Landesregierung künftig mit dem Thema Fusion umgeht. Denn natürlich sind strukturelle Veränderungen, gerade in Anbetracht der Zahlen, wichtig, aber dabei darf man auf keinen Fall den Bürger und seine Interessen außer Acht lassen.

WAZ: Was ist Ihnen ganz persönlich in diesem Jahr wichtig?

Westphal: Dass ich meine restliche Zeit als Gemeindebürgermeister noch gut nutze, mich aber auch gut auf den anstehenden Ruhestand vorbereite.

WAZ: Worauf freuen Sie sich mit Ihrem Ruhestand am meisten?

Westphal: Darauf, endlich mehr Zeit für meine Familie und mein großes Hobby, die Fotografie, zu haben - und das ganz ohne Termindruck.

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