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Velpke/Lehre Wendhausen ächzt unter Durchgangsverkehr
Wolfsburg Velpke/Lehre Wendhausen ächzt unter Durchgangsverkehr
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19:01 08.05.2018
Durchgangsverkehr in Wendhausen: Anwohner hoffen auf beruhigende Maßnahmen, die Umsetzung wird aber schwierig. Quelle: Sebastian Bisch
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Wendhausen

Mindestens zweimal täglich trauen sich die Anwohner der Hauptstraße Wendhausen kaum vor die Haustür: Zwischen sieben und acht Uhr am Morgen und noch einmal gegen 15 Uhr am Nachmittag wälzen sich Autokolonnen durch den Ort, es wird gerast und überholt. „Zeitweise herrscht Wild West auf unseren Straßen“, monierten Einwohner am Montag in der Sitzung des Ortsrates Wendhausen.

Alle sind sich einig, dass sich etwas ändern muss

„Es muss etwas geändert werden“ – darüber waren sich nicht nur die Anlieger, sondern auch Gemeindebürgermeister Andreas Busch und Ortsbürgermeister Frank Hennig einig. Aufmerksamer Zuhörer war Landrat Gerhard Radeck, der in die Sitzung gekommen war, um zu Belangen der Gemeinde Wendhausen Stellung zu beziehen. Die Verkehrssituation allerdings sei nach seinen Worten nicht leicht zu lösen. Was immer auch vorgeschlagen werde, beispielsweise Tempo 30 für die gesamte Hauptstraße, gestalte sich schwierig. Der Landrat sagte allerdings zu, besonders sensible Bereiche wie Schul- und Kindergarten-Nähe sowie vor dem Altenheim noch einmal zu prüfen. Vorgeschlagen wurde aus dem Zuhörerrund auch ein Gesamtverkehrskonzept für Wendhausen und die Region. Nicht selten nämlich herrsche das absolute Chaos, wenn beispielsweise die Autobahn A 2 in unmittelbarer Nähe nach Unfällen wieder mal gesperrt sei.

Dringender Bedarf beim öffentlichen Personennahverkehr

Einig waren sich Orts- und Gemeindebürgermeister mit dem Landrat darüber, dass der öffentliche Personennahverkehr dringend ausgebaut werden müsse. Man stehe mit dem Regionalverbund Braunschweig in Verbindung, fühle sich aber nach wie vor ein bisschen abgehängt. Gefordert werden auch vernünftige Unterstellmöglichkeiten für die Haltestellen an Schule und Kindergarten.

Landrat bezieht Stellung zum Thema schnelles Internet

Bereits zuvor hatte Landrat Radeck zum Ausbau des schnellen Internets im Landkreis Stellung bezogen. Er bat um Geduld. „Erst wenn professionelle Betreiber ihr Desinteresse bekunden, kann der Landkreis selbst in Sachen Glasfasernetz tätig werden“, sagte Radeck. Aktuelle Berechnungen hätten ergeben, dass man dafür mindestens 30 Millionen Euro investieren müsse, an Fördermitteln allerdings nur 20 Millionen zur Verfügung stünden. Allerdings machte Radeck deutlich: „Schnelles Internet für die Schulen per Glasfaser hat absoluten Vorrang.“

Von Burkhard Heuer

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