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Wasserverband mit neuer Führungsspitze

Lehre Wasserverband mit neuer Führungsspitze

Lehre. Der Wasserverband Weddel-Lehre (WWL) verabschiedete jetzt den langjährigen Geschäftsführer Lutz Tietz. Seine Nachfolgerin ist Viktoria Wagner aus Essenrode.

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Abschied vom Wasserverband: Lutz Tietz hört nach fast 30 Jahren als Geschäftsführer auf.

Quelle: Roland Hermstein

Der Abschied von Tietz fand im Rahmen seiner letzten von insgesamt 193 Vorstandssitzungen statt. Die Vorstandsmitglieder dankten ihm für seinen Einsatz. Verbandsvorsteher Günter Eichenlaub unterstrich die Lobesworte mit zahlreichen Fakten: Ausbau der Trinkwasserleitungen, Rückgang der Wasserverluste, Anstieg der Kundenanzahl und ein Zuwachs an Mitarbeitern.

„Natürlich hängt mein Herzblut an dem Verband, aber jetzt ist es auch mal Zeit für einen neuen Kopf in der Geschäftführung“, sagte Tietz. Deshalb sei er froh, dass Viktoria Wagner aus Essenrode die Geschäfte übernimmt: Die Ingenieurin für Siedlungswasserwirtschaft, 1976 in Ungarn geboren, ist eine erfahrene Führungskraft mit Universitäts- und Managerausbildung. Sie hat ab 1999 für die Veolia Gruppe in Ungarn, Frankreich und Deutschland gearbeitet. Zuletzt war sie Niederlassungsleiterin für die OEWA Wasser und Abwasser GmbH für Braunschweig/Burg mit zehn Standorten in fünf Bundesländern.

Übrigens: Noch bis 2016 bleibt Tietz dem Verband indirekt erhalten. Er sitzt im Aufsichtsrat der Harzwasserwerke und im Vorstand des Wassertechnologischen Instituts der Ostfalia, die für die Untersuchung von Trinkwasserproben zuständig ist.

kau

30 Jahre beim WWL: Lutz Tietz blickt zurück

Lehre. Im Juni 1986 begannt Lutz Tietz beim Wasserverband Weddel-Lehre seine Karriere als technischer Geschäftsführer. Für die WAZ blickte er jetzt auf seine letzten 30 Berufsjahre zurück.

„Als ich beim Wasserverband angefangen habe, war es ein kleiner Verband mit 30 Mitarbeitern und vielleicht 25.000 Kunden“, erinnert sich Tietz, der 2003 als Geschäftsführer auch den kaufmännischen Teil übernahm. Inzwischen sind es 68 Mitarbeiter und 80.000 Kunden. Das Verbandsgebiet erweiterte sich um die Gemeinden Cremlingen, Sickte und Nord-Elm.

Große Projekte die Modernisierung der Kläranlagen in Weddel, Cremlingen und Lehre, wo anschließend auch die Ortschaft Flechtorf angeschlossen werden konnte. „Mit dem ganzen Konzept war ich mehr als zehn Jahre beschäftigt“, so Tietz. Denn die Anlagen, die noch aus den 60ern stammten, waren veraltet und gar nicht mehr auf die vielen Anschlüsse ausgelegt. „Durch die Sanierung hat sich auch die Wasserqualität der Schunter enorm verbessert“, so Tietz.

Weitere große Maßnahmen waren die Sanierung der Wasserbehälter am Weddeler Berg und in Groß Brunsrode. „Dieser Erweiterung war ein großer Schritt für die Versorgungssicherheit, denn so kann viel mehr Wasser zwischengespeichert werden“, betont Tietz.

Zum Abschluss war der Umzug des WWL-Stammsitzes von Lehre nach Cremlingen ein großer Schritt.

kau

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