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Wahrstedterin (17) lebte ein Jahr in Argentinien

Wahrstedt Wahrstedterin (17) lebte ein Jahr in Argentinien

Wahrstedt. Ein Jahr im Ausland, allein in einer fremden Familie und das mit 17 Jahren – immer mehr Jugendliche lassen sich auf dieses Abenteuer ein. So auch Luci Steinkamp aus Wahrstedt. Sie wählte aber nicht USA oder Neuseeland. Sie wollte Spanisch lernen und ging nach Argentinien.

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Am Dreiländereck Brasilien, Argentinien, Paraguay: Luci Steinkamp mit einer Schüler-Reisegruppe an den Wasserfällen von Iguazu.

„Argentinien ist ein großes Land, dort gibt es wenige Ausländer und kaum einer spricht Englisch“, sagt sie. „Am Anfang dachte ich, die verstehe ich nie. Aber jetzt kann ich supergut Spanisch“, freut sich Luci. Doch es war nicht immer einfach. „Die Argentinier haben ein anderes Zeitempfinden. Ein Bus kommt, oder er kommt nicht. Nach dem Jahr weiß ich unsere Buslinien wirklich zu schätzen“, sagt sie und lacht. Angenehm war die Aufgeschlossenheit der Menschen. Schüchternheit sei verpönt, alle redeten drauf los. Sie war in zwei Familien. Auch die waren sehr unterschiedlich. Eine lebte in einem abgeschlossenen Wohnviertel in Cordoba, wie viele besser Verdienende in Argentinien, die andere Familie mitten in der Stadt. Aber auch dort gab es Sicherheitskräfte, die die Häuser bewachten. Weihnachten und Silvester verbrachte sie bei 45 Grad bei der Gast-Großmutter auf dem Land. „Nach zwei Tagen war ich mit dem ganzen Dorf befreundet“, erinnert sie sich. Auch Vorurteilen begegnete die Schülerin. „Deutsche gelten als arrogant, verwöhnt und humorlos“, sagt sie. „Aber ich konnte sie vom Gegenteil überzeugen.“

iks

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