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Velpker Schweiz: Natur in den Vordergrund rücken

Samtgemeinde Velpke Velpker Schweiz: Natur in den Vordergrund rücken

Samtgemeinde Velpke. Die Velpker Schweiz entwickelt sich in Teilbereichen immer mehr zur Partymeile. Die negativen Begleiterscheinungen sind zurückgelassener Müll und Farbschmierereien auf Schildern und Bänken. Eine offene Projektgruppe sucht aktiv nach Lösungsmöglichkeiten für die Probleme.

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Engagement ist gefragt: Richard Finke, Rüdiger Fricke und Birte Domin (v. l.) sehen zunehmenden Vandalismus in der Velpker Schweiz mit Sorge.

Quelle: Jörn Graue

Dafür entwickelte ein Runder Tisch mit Eigentümern der Flächen in dem Landschaftsschutzgebiet sowie Vertretern aus Verwaltung und Politik erste Ideen. „Ganz wichtig ist es, dass sich Bürger einbringen“, sagt Mitinitiator Richard Finke, der zusammen mit Marvin Mende und Birte Domin die Projektgruppe steuert. Einwohner könnten Paten für die Velpker Schweiz werden und die landschaftliche Einzigartigkeit des Gebietes rund um Kiesteich und Krebsloch wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen bringen.

Gerade den Jüngeren wolle man Finke zufolge die Besonderheiten des Gebietes stärker vor Augen führen. Mit Blick auf laute Musik aus Autos, die häufig so dicht wie möglich an den Kiesteich heranfahren würden, bräuchte es auch „ordnungsrechtliche Maßnahmen“. Problematisch: Für die Durchsetzung, zumal an Wochenenden, sind unterschiedliche Behörden zuständig.

Birte Domin sieht es pragmatisch: „Ich könnte mir gut vorstellen, eine Hundetruppe zu gründen, die regelmäßig durch die Velpker Schweiz geht und so die Störenfriede stört.“ Dass Bürger bereits Müll sammeln, ist aus Sicht von Richard Finke „richtig klasse“. Am 31. Oktober um 18 Uhr informiert die Projektgruppe im Rathaus Velpke.

joe

Appelle an die Vernunft

ein Kommentar von Jörn Graue

Es sind Zustände, die naturliebenden Menschen die Zornesröte ins Gesicht treibt: Immer wieder bleiben in der Velpker Schweiz größere Mengen an Müll zurück oder werden Informationstafeln mit hässlichen Farbschmierereien verunstaltet.

Es ist gut, dass eine Projektgruppe aus Freiwilligen aktiv nach Lösungsmöglichkeiten für diese Probleme sucht. Dafür gibt es gewiss keinen goldenen Weg.

Wichtig ist aber, möglichst ohne den erhobenen Zeigefinger einen Appell an alle Besucher der Velpker Schweiz zu richten: Das Gebiet ist landschaftlich einzigartig für die gesamte Region und steht zu Recht unter Schutz. Partys und ihre Hinterlassenschaften sind hier fehl am Platz!

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