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Velpke will nach Wolfsburg

Velpke Velpke will nach Wolfsburg

Velpke . „Velpke, Danndorf, Grafhorst, Bahrdorf und Groß Twülpstedt - wir alle wollen nach Wolfsburg“, betonte Klaus Wenzel. Der SPD-Fraktionssprecher der Samtgemeinde Velpke traf sich jetzt zu einem Gespräch mit Hans-Georg Bachmann, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Wolfsburg.

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Hans-Georg Bachmann und Klaus Wenzel (v.l.): Die Genossen tauschten sich über die Eingemeindung der Samtgemeinde Velpke aus.

In dem Gespräch ging es Wenzel vor allem darum, die Gültig- und Wichtigkeit dieses Wunsches zu unterstreichen. Dass die Fusion mit der VW-Stadt vorangetrieben werden soll, hatte der Samtgemeinderat bereits zwei Mal mit Beschlüssen hinterlegt. „Der Lebensmittelpunkt der Velpker ist Wolfsburg - hier arbeiten wir, hier kaufen wir ein, hier gehen unsere Kinder auf die weiterführenden Schulen und teilweise auch in die Kindergärten“, sagt Wenzel. Und: „Wir sind froh, dass Matthias Wunderling-Weilbier und Klaus Mohrs es gewagt haben, der Fusionsdebatte Leben einzuhauchen.“

Auch in Wolfsburg gibt es Ratsbeschlüsse, dass Fusionsverhandlungen mit Königslutter und Gespräche mit anderen Gemeinden geführt werden dürfen. Denn gerade für den Standort eines global agierenden Unternehmens wie Volkswagen seien zwei Dinge besonders wichtig: Dass der Rat einer weiterhin kreisfreien Stadt in der Lage ist, schnell zu handeln und, dass das Lebensumfeld für seine Mitarbeiter lebenswert ist, betont Bachmann: „Es ist die Aufgabe von uns Kommunalpolitikern dafür zu sorgen, dass von hier aus weiterhin gelenkt wird.“

Der Druck aus der Bevölkerung auf die Kommunalpolitiker östlich der VW-Stadt werde immer größer, berichtet Wenzel, der auch Bürgermeister in Grafhorst ist: „Wenn wir heute eine Umfrage machen würden, würden 80 Prozent der Bevölkerung für eine Eingemeindung durch Wolfsburg stimmen“, prognostiziert er. Völlig weltfremd sei hingegen die Forderung, sämtliche Fusionsgespräche abzubrechen: „Wir sind schon heute nicht mehr in der finanziellen Lage, unsere Vereine zu bezuschussen. Helmstedt kann es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.“

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