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Velpke und Grasleben wollen gemeinsam gen Wolfsburg

Velpke Velpke und Grasleben wollen gemeinsam gen Wolfsburg

Velpke. Gemeinsam mit Grasleben wollen die Mitglieder des Velpker Samtgemeinderates gen Wolfsburg marschieren – so kann man das Ergebnis der Abstimmung in der Ratssitzung am Dienstagabend werten. Der Landkreis Helmstedt verschob wegen der Fusionspläne mit Wolfsburg die Wahl des Landrates auf 2016.

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Velpke und Grasleben: Der Samtgemeinderat schließt eine Fusion mit den Nachbargemeinden nicht aus.

Quelle: Montage: Photowerk (arni)

Mit vier Gegenstimmen – von der WGD und der CDU aus Danndorf – bestätigten die Ratsmitglieder, dass die Verwaltung weiterhin Verhandlungen mit Grasleben zum Thema Einheitsgemeinde führen und gleichzeitig Verhandlungen mit Wolfsburg aufnehmen soll. Diethelm Müller (WGD) wollte aber nur zustimmen, wenn Verhandlungen als Samtgemeinde geführt würden. Seine Partei lehnt die Einheitsgemeinde ab.

Auch für das über 120 Seiten starke neue Klimaschutzkonzept sprach sich der Samtgemeinderat aus. Im nächsten Schritt soll die Verwaltung Fördergelder zur Umsetzung beim Land beantragen. Gegebenenfalls wird damit eine neue Klimaschutzmanagementstelle (maximal 20 Stunden) geschaffen. Diese soll besonders Bürger für das Thema sensibilisieren, denn in den Privathaushalten sei laut Studie ein großes Einsparpotential. Auch hier waren die WGD-Vertreter und Rolf Senger (Rümmer) dagegen. „Mit 24.500 Euro einen Klimamanager fördern? Man sollte sich mal Gedanken machen, ob das nicht von der Verwaltung zu machen ist“, so Diethelm Müller. Barbara Hansmann (Grüne) sah es ganz anders: „Hier haben Politik und Verwaltung an einem Strang gezogen. Ich bin begeistert.“

 In einer Sondersitzung nahm der Landkreis Helmstedt gestern den Antrag von SPD und Grünen an, während der Verhandlungen über eine gemeinsame Region mit Wolfsburg bis zum 1. Januar 2016 auf die Neuwahl eines Landrates zu verzichten. Wolfgang Herzog bleibt damit Verwaltungschef und Verhandlungsführer für den Kreis.

iks/rpf

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