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Velpke und Grasleben: Die Fusion ist vom Tisch

Velpke Velpke und Grasleben: Die Fusion ist vom Tisch

Velpke. Die Fusion mit der Samtgemeinde Grasleben ist noch bis Ende des Monats Thema in allen Gemeinderäten der Samtgemeinde Velpke. Am Dienstag entscheidet die Gemeinde Grafhorst (18 Uhr, Gemeindezentrum), wie es weitergehen soll.

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Velpke und Grasleben: Die Fusion ist vom Tisch - eigentlich. Montage: Photowerk (arni)

Quelle: Montage: Photowerk (arni)

Doch eigentlich ist das Thema längst vom Tisch. Die Gründe:

Der Samtgemeinderat und der Rat der Gemeinde Velpke sprachen sich bereits gegen die Fusion aus (WAZ berichtete). Damit ist das Thema eigentlich vom Tisch. Denn Freiwilligkeit ist oberstes Gebot: „Eine Gegenstimme könnte nach intensiver Prüfung noch umgangen werden, bei zweien ist es eigentlich unmöglich“, so Samtgemeindebürgermeister Hans Werner Schlichting.

Gegen die Fusion mit Grasleben sprechen vor allem finanzwirtschaftliche Gründe: Zwar sind die Einsparungen groß (Personal: 390.000, Sitzungsgelder: 100.000, Sachkosten: 25.000 Euro), auch gäbe es eine höhere Schlüsselzuweisung und Mehr-Einnahmen durch erhöhte Steuer-Hebesätze.

Doch trotz Einsparungen und Mehreinnahmen (1,4 Millionen Euro jährlich) wäre fünf Jahre nach der Fusion der Haushalt nicht ausgeglichen, das Minus würde lediglich von 1,88 Millionen auf 453.000 Euro sinken. Die Gesamtverschuldung pro Kopf läge für Velpke allein bei 460 Euro, mit Grasleben aber bei 920 Euro. Das liegt an den Schulden Graslebens (9,1 Millionen, Velpke nur 1,3 Millionen Euro). „Unsere Bürger müssten zusätzliche Belastungen hinnehmen, trotzdem wäre die Entschuldung nicht erreicht - das ist zu viel verlangt“, sagt Schlichting.

kau

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